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Wie tiefgreifend verändert die Corona-Pandemie die gesellschaftliche Rolle des Theaters? Das fragt die digitale Konferenz „Postpandemisches Theater“, die das digitale Theaterblatt nachtkritik.de zusammen mit der Böll-Stiftung und dem Brecht-Literaturforum organisiert hat. „Die Pandemie funktioniert wie ein Brennglas für Fragen, die wir schon länger im Theater stellen“, sagt nachtkritik-Redakteur und Mitinitiator Christian Rakow in SWR2.

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Die Tagung wolle herausfinden, welche Erfahrungen aus der Pandemie mitgenommen werden könnten, die zu einer partiellen Erweiterung des Theaters führen könnten, sagt Rakow. Verlust könne auch als Gewinn betrachtet werden – das sei die Suchbewegung der Konferenz. Die neuen Erfahrungen durch die Pandemie könnten die aktuellen Diskurse verstärken und die Bedeutung des Theaters als öffentlichen Begegnungsraum stärken, ist Rakow überzeugt.

Die Onlinekonferenz „Postpandemisches Theater“ findet vom 11. und 13. November statt. Dabei sein können Sie zum Beispiel auf nachtkritik.de.

Gespräch Kein Warten auf die Politik! Theater müssen eigene Konzepte entwickeln

„Wir können nicht nur dasitzen und hoffen, dass der frühere Status Quo wieder eintritt", sagt der Intendant des Münchner Volkstheaters, Christian Stückl, in SWR2. Damit reagiert auf einen Rat Thomas Ostermeiers von der Berliner Schaubühne, Theater im Winter besser ganz zu schließen als mit ständig wechselnden Corona-Auflagen zu kämpfen.  mehr...

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Kommentar Es reicht: Theater und Konzerthäuser sind sicher!

Ab Montag, 2. November, sind nach den neuesten Verordnungen auch die Spielstätten der Kultur wieder dicht. „Theater und Konzerthäuser sind sicher!“, findet Maria Ossowski und beklagt sicher über eine aus ihrer Sicht populistische Politik, die nun vielen kleinen Häusern den Todesstoß versetze.  mehr...

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Theater Das Stück der Stunde: „Die Pest“ nach Albert Camus am Staatstheater Wiesbaden

Bereits im Frühjahr war Albert Camus‘ Roman „Die Pest“ zeitweise vergriffen. Das Buch von 1947 erlebte während des Lockdowns eine erstaunliche Renaissance. Das Staatstheater Wiesbaden zeigt den Romanklassiker jetzt als Ein-Personen-Stück. Regisseur Sebastian Sommer und Schauspieler Matze Vogel haben sich intensiv mit dem Originaltext beschäftigt. Beide waren sie überrascht über die inhaltlichen Parallelen zur aktuellen Corona-Pandemie.  mehr...

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