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„Wir fahren auf Sicht“, sagt der Stuttgarter Opernintendant Viktor Schoner in SWR2 mit Blick auf die kommende Spielzeit. Wirkliche Planungssicherheit gäbe es momentan nicht. Über den Krisenmodus sei das Opernhaus dennoch längst hinweg und werde in der Saison 2020/21 spannende Premieren präsentieren.

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„Zum Glück können wir sehr spezifisch arbeiten. Die große Regel ist Abstand, Abstand, Abstand. So haben wir jetzt die letzten Wochen sehr gut künstlerisch arbeiten können. Selbst der Chor hat singen können, weil wir sehr große Räume haben. Und wir haben uns tatsächlich präpariert für Premieren, die wir dann im Herbst zeigen wollen“, so Schoner über die künstlerischen Herausforderungen. Sängerinnen und Sänger müssen bei kommenden Aufführungen sechs Meter Abstand auf der Bühne halten, ebenso wie die Chorsänger bei ihren Auftritten.

Man habe jedoch das Gefühl, mit diesen Abstandsregeln arbeiten zu können, so Viktor Schoner: „Wir müssen in der Zeit, in der wir leben, unsere Aufgabe wahrnehmen. Und die ist, glaube ich schon, mit Musik Theater und Singen Geschichten erzählen. Und das machen wir so, wie es gerade geht“.

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