Abend für Abend gibt es Neues zu entdecken
Es gehe darum, immer weiter nachzudenken und in sich hinein zu horchen, auch über die Premiere hinaus. „Das ist der Werkstattcharakter Bayreuth: da wird immer weitergearbeitet“, so Schwarz.
Netflix angeschaut hat Schwarz nach eigener Aussage nicht: „Wagner ist mein Netflix. Da gibt es keine andere Beschäftigung, und es ist eben nicht gemeint, dass man jetzt bei der Inszenierung in eine TV-Show Ästhetik abgleitet. Im Gegenteil, es geht darum, dass man diesen Figuren über verschiedene Abende begegnet und wie bei einer Serie in verschiedenen Episoden mitkriegt.“
Der Facettenreichtum von Wagners Nibelungensaga sei beeindruckend. „Es ist erstaunlich, dass doch 150 Jahre Aufführungsgeschichte auch in Bayreuth nicht den großen Nenner gebracht haben. Jeder Ring möchte etwas Neues, und jeder Ring bringt neue Erkenntnisse.“