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Es sei schon ein „schräger Auftritt“ gewesen in einem Autokino in Rheinland-Pfalz, sagt der Kabarettist Tobias Mann. Aber es sei auch schön gewesen, weil er den Kontakt zum Publikum in den Zeiten des Corona-Shutdown sehr vermisst habe.

Durch Hupen oder Auf- und Abblenden gebe es auch im Autokino Möglichkeiten des Dialogs zwischen Kabarettist und Publikum. Insgesamt bräuchte die Kleinkunst-Szene aber in der Corona-Krise weitere Unterstützungen durch die Politik, beispielsweise eine Art Kurzarbeitergeld, eine Erstattung für ausgefallene Umsätze, meint Tobias Mann.

Kabarett „Ich werde zum Sozialfall": Mainzer Kabarettist Michael Eller über die Corona-Grundsicherung

Nach den angekündigten Hilfen für Kulturschaffende häufen sich kritische Stimmen: Für viele solo selbständige Künstler*innen passen die Kriterien nicht, weil sie keine Betriebskosten haben — sie gehen leer aus und werden in Rheinland-Pfalz zum Arbeitsamt geschickt. Dort können sie Hartz VI beantragen. Minister Wolf nennt es: Corona-Grundsicherung. Der Mainzer Kabarettist Michael Eller aus Mainz hat seit Mitte März keine Einnahmen. Er stellte Anträge auf Förderung des Bundes und auf Hartz IV. Geld ist bei ihm noch nicht angekommen.  mehr...

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