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Die Dresden Frankfurt Dance Company zeigt unter dem Titel „Zeitgeist“ im Onlinestream zwei Welturaufführungen: Marco Goecke lässt sich für seine gelungene neue Kreation „Good Old Moone“ von Patti Smith inspirieren.

Der Italiener Jacopo Godani wiederum untersucht in „Hollow Bones“ zu Musik der Gruppe 48Nord die Möglichkeiten des Spitzenschuhs.

Ein lebender Hund auf der Bühne, als Teil der Inszenierung, wirft nicht das einzige Fragezeichen auf.

Good Old Moone und Hollow Bones (Foto: Pressestelle, Dominik Mentzos)
„Good Old Moone“ von Marco Goecke: im Bild Tänzer*innen der Dresden Frankfurt Dance Company Pressestelle Dominik Mentzos Bild in Detailansicht öffnen
Die Tänzerinnen und Tänzer in Marco Goeckes neuer Kreation „Good Old Moone“ zucken nervös, als hätten sie gerade an einen Elektrozaun gefasst oder krümmen sich, als würden sie den Schritt vom Affen zum Menschen durchleben. — Im Bild: Tars Vandebeek, Sam Young-Wright Pressestelle Dominik Mentzos Bild in Detailansicht öffnen
Die künstlerische Handschrift von Marco Goecke ist unverkennbar. Er kreiert komplexe Körperkunst, irritiert mit blitzschnellen ruckartigen Sequenzen, lässt Arme flattern und fließen, alles im Halbdunkel. — Im Bild: David Leonidas Thiel, Zoe Lenzi Allaria Pressestelle Dominik Mentzos Bild in Detailansicht öffnen
Das Stück ist ein Mysterium aus wundervollen Soli und Duetten und ein aufregender Mikrokosmos, der vergessen lässt, dass es nur ein Stream ist. — Im Bild: Aleksandrs Baldiskins, Carola Sicheri Pressestelle Dominik Mentzos Bild in Detailansicht öffnen
„Good Old Moone“ ist entstanden, als Goeckes Vater im Sterben lag. — Im Bild: Aleksandrs Baldiskins Pressestelle Dominik Mentzos Bild in Detailansicht öffnen
„Hollow Bones“ von Jacopo Godani: im Bild Anne Jung Pressestelle Dominik Mentzos Bild in Detailansicht öffnen
Jacopo Godani, Leiter der Kompanie und ehemaliger Tänzer bei William Forsythe verfolgt ein ganz anderes Konzept. Statt Tanz pur, setzt er auf eine szenische Umsetzung. — Im Bild: Kevin Beyer mit der Dresden Frankfurt Dance Company Pressestelle Dominik Metzos Bild in Detailansicht öffnen
Ein Hund steht auch im Mittelpunkt der Inszenierung. Pressestelle Dominik Mentzos Bild in Detailansicht öffnen
Tänzerinnen auf Spitzenschuhen zeigen auf neoklassischer Basis, was außer Pirouetten noch möglich ist. — Im Bild: David Leonidas Thiel, Zoe Lenzi Allaria Pressestelle Dominik Mentzos Bild in Detailansicht öffnen
Mit „Hollow Bones“, was so viel heißt wie „hohle Knochen“ spielt Godani auf die Leichtigkeit eines Vogels an. — Im Bild: Anne Jung, Sam Young-Wright Pressestelle Dominik Mentzos Bild in Detailansicht öffnen

Weitere Online-Aufführungen der Inszenierung sind für den 2., 3., sowie den 19., 20. und 21. Mai 2021 jeweils um 20 Uhr geplant.

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