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Der Regisseur Renato Mordo war einer der produktivsten und vielseitigsten Theaterkünstler der Weimarer Republik. Von seinem Wirkungsort Darmstadt wurde er wegen seiner jüdischen Wurzeln ins Exil getrieben.

In Prag und in Athen konnte Renato Mordo dennoch an seine Erfolge anknüpfen, bis schließlich die Wehrmacht Griechenland besetzte und Mordo ins KZ Chaidari trieb.

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Nach weiteren Engagements in der Nachkriegszeit in Ankara und Tel Aviv kehrte Mordo 1952 schließlich wieder nach Deutschland an die Mainzer Oper als Oberspielleiter zurück. Nur drei Jahre später riss ihn sein vorzeitiger Tod aus der Probenarbeit.

Bühne Theaterkünstler Renato Mordo im Zeitalter der Extreme

Renato Mordo (Foto: Nachlass Renato Mordo. Mit freundlicher Genehmigung von Elsbeth und Michael Mordo, Stuttgart, Wien)
Renato Mordo in Mainz, bei einem Interview mit dem SWF. Nachlass Renato Mordo. Mit freundlicher Genehmigung von Elsbeth und Michael Mordo, Stuttgart, Wien Bild in Detailansicht öffnen
Renato Mordo wurde 1894 in Wien geboren und starb 1955 in Mainz. Nachlass Renato Mordo. Mit freundlicher Genehmigung von Elsbeth und Michael Mordo, Stuttgart, Wien Bild in Detailansicht öffnen
Porträtfoto Renato Mordos als Schauspiel- und Regiestudent mit Widmung für Trude Wessely, Wien 1916. Nachlass Renato Mordo. Mit freundlicher Genehmigung von Elsbeth und Michael Mordo, Stuttgart, Wien Bild in Detailansicht öffnen
Moderne Inszenierung an der Oper in Mainz Nachlass Renato Mordo. Mit freundlicher Genehmigung von Elsbeth und Michael Mordo, Stuttgart, Wien Bild in Detailansicht öffnen
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