STAND
AUTOR/IN

Audio herunterladen (5,3 MB | MP3)

Der aktuelle „Bühnen-Lockdown“ der 12. Coronabekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz stößt bei den staatlichen Theatern auf Unverständnis und wird für die privaten zur Bedrohung ihrer Existenz.

Die Intendanten befürchten, Ihr Publikum unwiederbringlich zu verlieren und auch die freien Mitarbeiter, die Aushilfsjobs machen oder umschulen würden. Auch in der Digitalisierung des Theaters sehen sie keine Lösung, da das Theater von der direkten Begegnung lebe. Die Einordnung der Theater in die Kategorie „Freizeit“, die die Coronaverordnung vornimmt, wird darüber hinaus als mangelnde Wertschätzung aufgefasst.  

Claudia Wehner von den Mainzer Kammerspielen, Markus Müller vom Staatstheater Mainz, Lajos Wenzel von der Landesbühne Neuwied und Tillmann Gersch vom Pfalzbau Ludwigshafen berichten von der bedrohlichen Situation ihrer Bühnen.

Kultur-Update: Zweite Corona-Welle Bund und Länder verlängern Teil-Lockdown: Kultureinrichtungen bleiben bis Ende Januar geschlossen

Geschlossene Bühnen, Kinos und Konzertsäle, verwaiste Museen, Kunsthallen und Clubs. Die Kulturbranche ist von den Corona-Maßnahmen besonders hart getroffen. Trotz der zugesagten finanziellen Unterstützung fürchten viele Kulturschaffende um ihre Existenz, fordern mehr Anerkennung und bessere Arbeitsbedingungen oder klagen gegen die Schließungen.  mehr...

STAND
AUTOR/IN