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Nach dem Beispiel der Salzburger Festspiele möchten einige Theater in Baden-Württemberg mehr Zuschauer in ihre Vorstellungen bekommen. Nach dem sogenannten Schachbrettprinzip. Dabei bleibt jeweils ein Platz neben den Zuschauern, sowie vor und hinter ihnen unbesetzt. Eine Maskenpflicht gilt bis die Vorstellung beginnt.

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Das baden-württembergische Kunstministerium prüft solche Modelle, hält sie aber derzeit angesichts der aktuellen Corona-Situation nicht für durchsetzbar. Falls sich die Lage bis in den Herbst hinein wieder stabilisiere werde man über Wege nachdenken, die mehr Publikum erlauben.

Bühne Neustart in der Krise: Saisonauftakt am Badischen Staatstheater Karlsruhe

Abstand, Maskenpflicht und die Furcht vor der Pandemie: für viele Theater ist der Start in die Spielzeit 2020/21 nicht einfach. Besonders erschwerte Bedingungen gibt es am Badischen Staatstheater in Karlsruhe: das Haus steckt in der Krise, auch wegen des Führungsstils von Intendant Peter Spuhler. Zudem werden derzeit mögliche Straftaten von Mitarbeitern juristisch geprüft. Beim Theaterfest am Wochenende bemühten sich Spuhler und der Karlsruher Oberbürgermeister darum, die Wogen zu glätten – mit mäßigem Erfolg.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Uraufführung „Die Lage“ von Thomas Melle am Schauspiel Stuttgart

Stuttgart gilt als eine der teuersten Städte in Deutschland – diese Situation spiegelt das Stück „Die Lage“ von Thomas Melle, das nun am Schauspiel Stuttgart uraufgeführt wurde. Gentrifizierung und Verdrängung stehen hier im Mittelpunkt. Für den Traum von den eigenen vier Wänden müssen sich die Interessenten im wahrsten Sinn entblößen. Aber: Figuren und Text zeigen eher Karikaturen und zu wenig Kontext.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

Theater „Die Liebe“ – Eindrückliche Performance zum Thema Migration an der Stuttgarter tri-bühne

Krieg, Terror und Tod – was Migranten erlebt haben, das inspirierte den libanesisch-kanadischen Autor Wajdi Mouawad. Dazu ein zorniges Gedicht der erst 22jährigen Londonerin Jasmine Lee-Jones, zum Thema Rassismus gegen schwarze Menschen. Beide Texte vereint die tri-bühne in ihrer Theaterperformance „Die Liebe“ zu einem nachdenklichen Stück über Migration und die Folgen. Geplant war das Stück im Rahmen der Verleihung des Europäischen Dramatikerpreises an Wajdi Mouawad, sowie des Nachwuchspreises an Jasmine Lee-Jones. Mit 100 000 Euro gilt die Auszeichnung als einer der am höchsten dotierten Preise für Dramatiker und Dramatikerinnen. Die Verleihung musste allerdings aufgrund der Corona-Pandemie kurzfristig ins nächste Jahr verschoben werden.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

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