Gespräch

Theater beklagen Corona-bedingten „Stückestau“

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Auch wenn viele Theater derzeit keine Aufführungen bieten können, müssen sie dennoch weiter proben, um im Fall schnell wieder in den Regelbetrieb zurückkehren zu können: „So viel wie wir nicht spielen können, können wir gar nicht proben und vorbereiten“, sagt zum Beispiel Markus Dietze, Intendant am Theater Koblenz.

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Seit einem Jahr werde in Koblenz in unterschiedlichen Intensitäten für das Internet gearbeitet, berichtet Dietze — manche Inszenierungen fänden als Live-Stream statt, andere entwickelten sich zu regelrechten filmischen Adaptionen, wiederum andere böten Gelegenheit zu ganz neuen Adaptionsformen.

Wichtig sei es, die Akteur*innen fit zu halten, dass bei einem kurzfristigen Start alles in Kürze wieder einsatzbereit werde. Besonders beim Ballett sei das regelmäßige Training unersetzlich. Deshalb werde immer weiter am Programm gearbeitet.

Inzwischen sei ein regelrechter „Inszenierungs-Stau“ aufgelaufen, beklagt Dietze. Manche Stücke passten inzwischen inhaltlich nicht mehr in die Zeit, andere ließen sich organisatorisch nicht mehr realisieren.

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