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„Quick & Dirty“ produziert die Stuttgarter Staatsoper die Operette „Die Blume von Hawaii“ von Paul Abraham auf mehreren schwimmenden Pontons im Stuttgarter Hafen. Bei der corona-tauglichen Inszenierung wird nicht mit vollem Orchester, Besetzung und Chor gespielt. Das Stück dauert nur 70 Minuten, und maximal fünf Darsteller*inne stehen auf der Bühne.

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Bühne Staatsoper spielt Operette „Die Blume von Hawaii“ im Stuttgarter Hafen

Die Blumen von Hawaii (Foto: Matthias Baus, Staatstheater Stuttgart)
Zwei Sängerinnen und drei Sänger halten gebührenden Abstand zueinander auf der schwimmenden Bühne, während die Hits aus Paul Abrahamas Operette „Die Blume von Hawaii“ erklingen. Die Handlung, bei der es - kurz gesagt - um Laya, Prinzessin von Hawaii und zwei Männer geht, die sich in sie verlieben, wird ersetzt durch freie Assoziationen zum Thema Hawaii. v.l.n.r.: Natalie Karl, Martin Bruchmann, Moritz Kallenberg, Fiorella Hincapié und Matthias Klink Matthias Baus, Staatstheater Stuttgart Bild in Detailansicht öffnen
v.l.n.r.: Martin Bruchmann, Moritz Kallenberg, Fiorella Hincapié sowie Matthias Klink und Natalie Karl Matthias Baus, Staatstheater Stuttgart Bild in Detailansicht öffnen
v.l.n.r.: Moritz Kallenberg, Martin Bruchmann, Fiorella Hincapié und Mitglieder des Staatsorchesters Stuttgart Matthias Baus, Staatstheater Stuttgart Bild in Detailansicht öffnen
v.l.n.r.: Martin Bruchmann und Natalie Karl, Matthias Klink (liegend), Fiorella Hincapié und Moritz Kallenberg Matthias Baus, Staatstheater Stuttgart Bild in Detailansicht öffnen
v.l.n.r.: Natalie Karl und Matthias Klink (küssend), Martin Bruchmann und Fiorella Hincapié Matthias Baus, Staatstheater Stuttgart Bild in Detailansicht öffnen
v.l.n.r.: Martin Bruchmann, Matthias Klink und Natalie Karl, Fiorella Hincapié und Moritz Kallenberg Matthias Baus, Staatstheater Stuttgart Bild in Detailansicht öffnen

Orchestergraben auf einem Floß im Neckar

Die Klänge erreichen das Publikum, das auf Europaletten sitzt, aus der Tiefe: der Orchestergraben liegt auf einem Floß im Neckar. Das Orchester ist in der Produktion geschrumpft auf eine Band mit Pianistin und musikalischer Leiterin Rita Kaufmann:  

Die Blumen von Hawaii (Foto: Matthias Baus, Staatstheater Stuttgart)
v.l.n.r.: Moritz Kallenberg, Martin Bruchmann, Fiorella Hincapié und Mitglieder des Staatsorchesters Stuttgart Matthias Baus, Staatstheater Stuttgart

Stuttgarter Wirtschaftshafen liefert die Kulisse für Hawaii-Assoziationen

Die Bühne befindet sich auf einem Ponton auf dem Neckar  – die Kulisse liefert der Stuttgarter Wirtschaftshafen mit seinen in den Himmel aufragenden Kränen zum Be- und Entladen der Frachtschiffe.

Zwei Sängerinnen und drei Sänger in gebührenden Abstand auf der schwimmenden Bühne,  singen die Hits aus Paul Abrahamas Operette „Die Blume von Hawaii“.
Die Handlung – zwei Männer verlieben sich in Prinzessin Laya von Hawaii – wird ersetzt durch freie Assoziationen zum Thema Hawaii.

Erster Kuss auf der Bühne in der Corona-Pandemie


Startenor Matthias Klink, Sänger des Jahres und Faust-Theaterpreisträger, sitzt mit hawaiischem Blumenkranz auf der Bühne und zupft die Ukulele. An seiner Seite – und das ohne Corona-Abstand – ist als Ehefrau die Sopranistin Nathalie Karl, und so kommt es im Hafen von Stuttgart zum ersten Kuss auf der Bühne seit Corona.

„Die Blume von Hawaii“ von Paul Abraham am Mittelkai im Hafen von Stuttgart
Operettenproduktion der Stuttgarter Staatsoper
Aufführungen vom 3. bis 5. Juli 2020

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