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Die gesamte Theaterszene müsse aus der Pandemie-Krise lernen und sich transformieren, meint die Mitbegründerin und langjährige Leiterin der tri:bühne Stuttgart Edith Körber in SWR2. Das Ziel sei es, mit möglichst geringem Aufwand gutes Theater zu zeigen – „aktuelles Theater, gültiges Theater, das die Menschen mitnimmt.“ Ein Theater, das den Menschen nicht die heile Welt vorspiele, sondern das Abbild der Welt zeige, so wie sie ist.

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Am 8. Juni beginnen in Hamburg die Privattheatertage, bei denen fünf Theater aus Baden-Württemberg vertreten sind, das Forum Theater Stuttgart, das Zimmertheater Rottweil, die tri:bühne Stuttgart, das Theater Eurodistrict Offenburg und das Theater Lindenhof Melchingen. Das Hamburger Festival möchte ein Schaufenster sein für die Vielfalt und Qualität der Privattheater in Deutschland.

Das Theater müsse den Menschen in der Pandemie etwas für die Seele und den Geist geben und auch ein „Quäntchen Hoffnung“, meint Edith Körber, denn es sei nicht daran zu glauben, dass die Pandemie so schnell vorbeigeht.

Bühne Der auf sich selbst zurückgeworfene Mensch: Calixto Bieto inszeniert "Dekalog" nach Kieślowski am Münchner Residenztheater

In den späten 1980er Jahren drehte der polnische Regisseur Krzysztof Kieœlowski seinen 10teiligen Filmzyklus „Dekalog“. Am Münchner Residenztheater hat sich nun der katalanische Regisseur Calixto Bieito des Stoffs angenommen.  mehr...

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Gespräch JES-Intendantin Dethier über die Idee eines „solidarischen Theaters“: „Wir wollen kein Weichspültheater“

„Theater darf sich nicht nehmen lassen, über diese Welt zu erzählen und diese Welt ist nicht politisch korrekt“, sagt Intendantin Brigitte Dethier vom Jungen Ensemble Stuttgart (JES). Beim Internationalen Theatertreffen „Schöne Aussicht“ des JES wird versucht sich einem „solidarischen Theater“ anzunähern.  mehr...

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