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Zufallsbürger*innen suchen eher Kompromisse

Am Tag des 2. Bürgerforums zur Sanierung des Stuttgarter Opernhauses hat die baden-württembergische Staatsrätin für Bürgerbeteiligung und Zivilgesellschaft, Gisela Erler, die positiven Auswirkungen der Beteiligung von sogenannten Zukunftsbürgern an den Entscheidungen betont.

„Wir wissen, dass die Menschen, wenn sie gut informiert werden, in der Regel sehr ausgewogene Vorschläge machen“, so Erler. Die per Zufall ausgewählten Zukunftsbürger seien nicht polarisiert, sondern suchten eher Kompromisse.

Ein Vorschlag: Oper soll offenes Haus der Begegnung werden

„Die Erfahrung ist sehr gut und es kommt zu interessanten und innovativen Vorschlägen“, betonte Erler. Einer dieser Vorschläge sei zum Beispiel, die Oper zu einem offenen Haus der Begegnung für Menschen aus allen Schichten zu machen.

Zwar seien die Voten derjenigen, die heute zum 2. Bürgerforum zusammenkommen, nicht bindend - entscheiden müssten die Stadt Stuttgart und die Landesregierung. Aber grundsätzlich gäbe es gute Chancen, dass das, was die Zukunftsbürger vorschlagen, auch berücksichtigt werde. „Auf keinen Fall wird es so sein, dass man sagt, danke, das war's schon - und es wandert dann in die Schublade.“

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Staatsoper Stuttgart „Zufallsbürger“ sollen über die Sanierung der Staatsoper entscheiden

Die Sanierung des Stuttgarter Opernhauses wird Jahre dauern und inklusive Übergangsgebäude mindestens eine Milliarde Euro kosten. Nun sollen 40 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger nach zweitägiger Beratung über die Sanierungspläne entscheiden.  mehr...

Staatsoper Stuttgart „Zufallsbürger“ sollen über Sanierung der Oper Stuttgart entscheiden

Bei der Sanierung der Oper Stuttgart sollen nun 40 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger entscheiden, wie sie umgesetzt werden soll. 20 Frauen, 20 Männer, aus allen Altersschichten und aus Stuttgart und ganz Baden-Württemberg, beraten sich im März zwei Tage lang unter Berücksichtigung der verschiedenen Standpunkte zu der Sanierung. Danach soll eine Empfehlung ausgesprochen werden. Die Idee stammt von Staatsrätin Gisela Erler.  mehr...

SWR2 Kultur aktuell SWR2

Bühne Staatstheater Stuttgart bietet einen Rundgang mit Musik, Ballett und Schauspiel

Seit 1. Juni dürfen die Theater unter Beachtung der Corona-Einschränkungen wieder öffnen. Die Staatstheater Stuttgart melden sich zurück auf der Bühne mit dem Theaterparcours "Wir sind aus solchem Stoff wie Träume sind“.
Dabei laden Schauspiel, Ballett und Oper zu einer melancholischen Reise in die Tiefen des Theaters, seine Schlupfwinkel und Hintertüren ein. Dort gibt es kleine Kostproben aus dem Programm, von Samuel Becketts "Warten auf Godot" über John Crankos "Romeo und Julia" bis Wagners "Tristan und Isolde".  mehr...

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Gespräch Trotz Corona: Staatsoper Stuttgart plant spannende neue Spielzeit

„Wir fahren auf Sicht“, sagt Viktor Schoner, Stuttgarter Opernintendant in SWR2 am Morgen. Wirkliche Planungssicherheit gäbe es momentan nicht. „Zum Glück können wir sehr spezifisch arbeiten. Die große Regel ist Abstand, Abstand, Abstand. Und so haben wir jetzt die letzten Wochen sehr gut künstlerisch arbeiten können. Selbst der Chor hat singen können, weil wir sehr große Räume haben. Und wir haben uns tatsächlich präpariert für Premieren, die wir dann im Herbst zeigen wollen“, so Schoner. Man habe das Gefühl, dass man durchaus auch mit den Abstandsregeln arbeiten könne. „Wir müssen in der Zeit, in der wir leben, unsere Aufgabe wahrnehmen. Und die ist, glaube ich schon, mit Musik Theater und Singen Geschichten erzählen. Und das machen wir so wie es gerade geht“.  mehr...

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