Oper

„Manon“ von Jules Massenet am Theater Freiburg

STAND
AUTOR/IN

Mädchenhandel, Zwangsheirat, Prostitution, Gefängnis und Deportation sind Themen der Oper „Manon“ von Jules Massenets aus dem späten 19. Jahrhundert. Die Freiburger Neuinszenierung unter der Regie von Intendant Peter Carp und der musikalischen Leitung von Ektoras Tartanis erlebt SWR2 Opernkritiker Bernd Künzig eher als italienische Gesangsoper dann als französische „Opéra comique“: Letztlich räumt die Regie den Sängerinnen und Sängern viel zu viel Platz an der Rampe ein. Aus dem realistischen Spiel wird Oper als Stimmentheater.

Audio herunterladen (4,1 MB | MP3)

Die Literarische Vorlage der Oper stammt von dem Franzosen Prévost, der bereits 1728 den Roman „Manon Lescaut“ über ein Frauenschicksal seiner Zeit geschrieben hatte.  Damit war er nicht nur seiner Zeit voraus, sondern brachte die weibliche Perspektive in die Romanliteratur ein.

Mehr als hundert Jahre später hat dieses Frauenschicksal nichts an Aktualität eingebüßt, sodass sich mehrere Komponisten des Romans als Opernvorlage annehmen, darunter Daniel Auber, Giacomo Puccini,/ und auch Jules Massenet.

Manon (Foto: Pressestelle, Paul Leclaire)
Neuinzenierung der Oper „Manon“ von Jules Massenet am Theater Freiburg. Im Bild: Solen Mainguené als Manon und der Opernchor Theater Freiburg Pressestelle Paul Leclaire Bild in Detailansicht öffnen
Im Bild: Solen Mainguené als Manon und Joshua Kohl als Des Grieux Pressestelle Paul Leclaire Bild in Detailansicht öffnen
Im Bild: Solen Mainguené als Manon und Juan Orozco als Lescaut Pressestelle Paul Leclaire Bild in Detailansicht öffnen
Im Bild: Solen Mainguené als Manon Pressestelle Paul Leclaire Bild in Detailansicht öffnen
Im Bild - v.l.n.r.: Inga Schäfer (Rosette), Katharina Ruckgaber (Javotte), Samantha Gaul und Solen Mainguené (Manon) Pressestelle Paul Leclaire Bild in Detailansicht öffnen
STAND
AUTOR/IN