Bühnenpreis

Tanz-Choreografie des Mainzer Staatstheaters für FAUST-Preis nominiert

STAND
Sphynx von Rafaële Giovanola (Foto: Pressestelle, Andreas Etter)
Nominiert: die Choreografie „Sphynx" der Schweizer Choreografin Rafaële Giovanola am Mainzer Staatstheater. Pressestelle Andreas Etter

Der Deutsche Bühnenverein hat am 15. September die Nominierungen für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST bekanntgegeben. In der Kategorie „Inszenierung Tanz“ wurde dabei die Choreografin Rafaële Giovanola für die Produktion „Sphynx“ am Staatstheater Mainz nominiert. Die Preisvergabe findet am 26. November 2022 im Düsseldorfer Schauspielhaus statt.

Nominiert: Wounds Are Forever

Gleich mehrfach wurde das Stück „Wounds Are Forever“ von Sivan Ben Yishai nominiert. Die Koproduktion des Nationaltheater Mannheim mit dem Theater Rampe Stuttgart konkurriert in den Kategorien „Kostüm" und „Inszenierung Schauspiel" um den begehrten Faust.

Nominiert: Die Verurteilung des Lukullus

Die Staatsoper Stuttgart kann sich in der Kategorie „Inszenierung Musiktheater" Hoffnung machen. Nominiert wurde das Regieduo Julia Lwowski und Franziska Kronfoth vom Kollektiv „Hauen und Stechen" für ihre Uraufführung „Die Verurteilung des Lukullus“.

Preise in zwölf Kategorien

Die Preise für „herausragende künstlerische Leistungen" werden in diesem Jahr in insgesamt zwölf Kategorien vergeben. Neu sind die Kategorien „Darsteller:in Theater für junges Publikum“ sowie „Ton und Medien“. Außerdem wird die Kategorie „Bühne/Kostüm“ in die Einzelkategorien „Raum“ und „Kostüm“ unterteilt.
Ebenfalls neu ist die Kategorie „Genrespringer“, mit der „tradierte Muster sprengende Ästhetiken" abgebildet werden sollen. Nominiertes Projekt ist hierfür „Das Schaudepot“, eine neue Institution zwischen Archiv und Veranstaltungsort in Kooperation mit dem Stuttgarter Theater Rampe.
Über die Nominierungen entschied eine Jury aus Kultur- und Theaterexpert*innen.

„Sphynx“ am Staatstheater Mainz

Sphynx von Rafaële Giovanola (Foto: Pressestelle, Andreas Etter)
Pressestelle Andreas Etter Bild in Detailansicht öffnen
Pressestelle Andreas Etter Bild in Detailansicht öffnen
Pressestelle Andreas Etter Bild in Detailansicht öffnen
Pressestelle Andreas Etter Bild in Detailansicht öffnen
Pressestelle Andreas Etter Bild in Detailansicht öffnen
Pressestelle Andreas Etter Bild in Detailansicht öffnen
Pressestelle Andreas Etter Bild in Detailansicht öffnen
Pressestelle Andreas Etter Bild in Detailansicht öffnen

SWR2 Oper Paul Dessau: "Die Verurteilung des Lukullus"

Bei der Uraufführung eine Skandal, gehört Paul Dessaus "Die Verurteilung des Lukullus" heute zu den Klassikern des Musiktheaters in der DDR und ist aktuell an der Staatsoper Stuttgart neu produziert worden.  mehr...

SWR2 Oper SWR2

Bühne Wer sind wir? – Mainzer Ensemble vertanzt die große Frage der Menschheit

Was macht den Menschen eigentlich aus? Diese Frage stellt die Schweizer Choreografin Rafaële Giovanola in ihrer neuen Choreografie „Sphynx“ am Mainzer Staatstheater. Sie bezieht sich dabei auf das Rätsel der Sphynx aus der Ödipus Sage der griechischen Mythologie. Dabei belagerte die Sphynx die Stadt Theben. Und wer an ihr vorbei wollte, musste ihr Rätsel lösen. „Was ist der Name dieses Wesens, es erscheint am Morgen auf vier, am Mittag auf zwei und am Abend auf drei Beinen.“ Das Ensemble spürt dieser Frage tänzerisch und experimentierfreudig nach.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

Theater Israelische Autorin Sivan Ben Yishai erhält Mülheimer Dramatikpreis

Die aus Israel stammende Dramatikerin Sivan Ben Yishai erhält für ihr Stück „Wounds Are Forever (Selbstportrait als Nationaldichterin)“ den Mülheimer Dramatikpreis 2022. Das entschied die Jury des renommierten Wettbewerbs am 26. Mai nach einer mehrstündigen öffentlichen Debatte. Der Preis für deutschsprachige Gegenwartsdramen ist mit 15.000 Euro dotiert.  mehr...

STAND
AUTOR/IN
SWR