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„Wir sitzen im Schaufenster und schreiben - man kann den Text live beim Entstehen beobachten“, so Konstantin Küspert in SWR2 über das Projekt „Corona-Monologe“. Zusammen mit fünf anderen Autor*innen versuche er Kunstfiguren zu schaffen, die realen Figuren nachempfunden seien.

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Der Versuch, die aktuelle Corona-Krise unmittelbar dramaturgisch umzusetzen und zwar mit einer zeitlichen Gleichzeitigkeit, habe den Vorteil, dass man eine sich schnell verändernde Situation abbilden könne. „Den Menschen geht es allen gleich, die sitzen zuhause auf Bergen von Klopapier und Pasta und hoffen, dass das alles wieder vorbeigeht.“ Da habe es etwas Tröstendes, wenn man sich auf diese Weise austauschen könne, betont Küspert.

Konstantin Küspert hat diverse Theaterstücke zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen verfasst, darunter „Rechtsmaterial“ und „Die Reichsbürger“. Aktuell ist er Teil des virtuellen Writer-Rooms „Corona-Monologe oder wie geht man auf Distanz“, den die Dramatikerin Anna Rabe initiiert hat.

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