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Die schwedische Klangkünstlerin Hanna Hartman hat den Karl-Sczuka-Preis 2021 für ihr Hörstück „Fog Factory“ erhalten. „‚Fog Factory bietet in knapp elf Minuten ein Hörerlebnis, was wirklich wunderbar ist, was humorvoll ist, was intensiv ist und was einen auch nicht loslässt“, so der Jury-Vorsitzenden Olaf Nicolai in SWR2.

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„Sie war einfach so überzeugend, dass man ihn ihr nochmal gegeben hat, obwohl sie ihn schon einmal hatte“, so Nicolai im Gespräch mit SWR2.

Das Stück „Fog Factory“ führe in eine Alltagsgeräuschwelt, deren Geräusche wiederum in ganz eigene Welten führten.

Die Preisträgerin wurde bereits 2005 mit dem Karl-Sczuka-Preis ausgezeichnet, 2000 erhielt sie den Förderpreis im gleichen Wettbewerb.

Die Jury in ihrer Begründung:

„Der Karl-Sczuka-Preis 2021 geht an das akusmatische Stück ‚Fog Factory‘ von Hanna Hartman. Basierend auf Originaltonmaterial und Klängen eines Buchla 200 Modular Synthesizers entwickelt die Künstlerin eine eigene akustische Sprache voller Poesie. Die aus ihrem Kontext gelösten Klänge gewinnen in diesem Hörwerk eine neue sonische Intensität. Der spielerisch alliterierende Titel von Hartmans konziser Arbeit kann als Beschreibung des künstlerischen Verfahrens gelesen werden, bei dem akustisches Material zwischen verschiedenen Aggregatzuständen changiert.“

Karl-Sczuka-Preis Hörspiel als Radiokunst

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