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Odysseus war der erste Kriegsheimkehrer der europäischen Kulturgeschichte. Vor mehr als 2.500 Jahren soll der Dichter Homer seine Geschichte aufgeschrieben haben. Im Pfalztheater Kaiserslautern wird nun eine „Odyssee“ aufgeführt, die der Autor Roland Schimmelpfennig neu interpretiert hat.

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Schimmelpfennig hat seine „Odyssee“ ursprünglich als Auftragswerk für das Staatsschauspiel Dresden geschrieben: Ein Stück, in dem es um Vertreibung und die Suche nach Heimat geht, ist in der Pegida-Hochburg Dresden automatisch sehr aktuell – Anknüpfungspunkte gibt es aber auch in Kaiserslautern und überall sonst, sagt Regisseur Jan Langenheim. Er findet außerdem, dass man über Schimmelpfennigs Version viele Aspekte der „bekannten“, homerischen Odyssee neu oder gar zum ersten Mal bewusst entdecken könne.

Dass Homers Epos bereits tausendfach erzählt und gespielt wurde, stört deshalb nicht. Die Bearbeitung von Roland Schimmelpfennig unterstreicht diese Qualität vielmehr auf eindrucksvolle Weise.

Am 16. Oktober 2020 feierte Schimmelpfennigs „Odyssee“ Premiere am Pfalztheater Kaiserslautern.

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