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Arina Horre leitet die Koblenzer Schauspielschule: „Ich inszeniere auch meine Körperkunst“

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Lust am Spielen — das charakterisiert Arina Horres Herangehensweise als Theaterwissenschaftlerin und Leiterin der Koblenzer Schauspielschule S/KO, aber auch im Alltagsleben. Denn die dreifache Mutter inszeniert nicht nur gern Theaterstücke, sondern auch Räumlichkeiten und ihren eigenen Körper.

Idyllisches Zuhause in Koblenz

In den idyllischen Räumlichkeiten im ehemaligen Theater am Konradhaus am Fuß der Festung Ehrenbreitstein hat Arina Horre mit der S/KO einen Wunschort gefunden.

Der Umzug der staatlich anerkannten Schauspielschule war eine der großen Aufgaben, die bereits während ihrer Zeit als Leiterin gemeistert wurden. Dort finden bis zu 90 Zuschauer*innen bei Chanson-, Tanz- oder Theaterabenden der Studierenden Platz.

Fundierte Kennerin der Theatergeschichte

Ihren rund zwanzig Schauspiel-Schüler*innen bringt Arina Horre, die nun seit fast fünf Jahren an der Spitze der S/KO steht, auch Begeisterung für die Bühnengeschichte bei. „Irre wichtig“ findet sie Theatergeschichte, als Hintergrundwissen bei der Konzeption einer neuen Inszenierung.

„Bleib bei dir“ als Lebensziel

Entwickelt hat sie diese Begeisterung für Bühnengeschichte während ihres Studiums der Theaterwissenschaften und Philosophie in Mainz entwickelt. Nach ersten Regieassistenzen an Theatern in Koblenz, Trier und Dortmund hat sie selbst inszeniert, manchmal sogar eigene Stücke, darunter eines für Jugendliche zum Thema Antimobbing.

„Die Message, die ich meinen Studierenden weitergebe: 'Bleib bei dir". Das finde ich wichtig, auch fürs Spielen. Man nimmt sich ja immer selbst mit auf die Bühne.“ — Arina Horre

„Bleib bei dir“ – das ist die Haltung, die sie ihren Schüler*innen mitzugeben versucht – ob in ihrem Unterricht, ihren Stücken oder Kinderbüchern. Eine Haltung, die Arina Horre, die seit Jahren ihre Haare grün färbt, Tattoos und Piercings trägt, auch selbst umsetzt.

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