Schauspiel

Historisches Schiffsunglück: „Das Floß der Medusa“ am Nationaltheater Mannheim

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Eine Seereise – die ist lustig… Von wegen! Auch wenn sich jährlich Zehntausende auf Kreuzfahrtschiffen durch die Welt schaukeln lassen. Ganz ungefährlich ist die Seefahrt nicht. Legendär der Untergang der Titanic, und auch die Havarie der Costa Concordia sorgte für Schlagzeilen…

Weitgehend vergessen ist dagegen das Unglück der Fregatte Medusa: 1816 ein stattliches Schiff, leider auf einer Sandbank gestrandet… Auf einem Floß retteten sich 15 Schiffsbrüchige, und ihr Überlebenskampf war so blutig und schockierend, dass es davon sogar ein Riesen-Ölgemälde im Louvre gibt: „Das Floß der Medusa“.

Szene aus „Das Floß der Medusa” am Nationaltheater Mannheim (Foto: Foto: Christian Kleiner / Nationaltheater Mannheim)
Annemarie Brüntjen in „Das Floß der Medusa” am Nationaltheater Mannheim Foto: Christian Kleiner / Nationaltheater Mannheim

Und dieses Werk hat den österreichischen Schriftsteller Franzobel zu einer wuchtigen Groteske inspiriert. Im Theater Mannheim bringt man Franzobels Schiffsdrama jetzt auf die Bühne: „Das Floß der Medusa“ – nichts für zarte Gemüter…

Buchkritik Franzobel – Die Eroberung Amerikas

Franzobels historischer Roman „Die Eroberung Amerikas“ erzählt mit großem Einfallsreichtum, zuweilen aber auch mit etwas zu derben Szenen vom spanischen Eroberer Ferdinand Desoto. 1958 startete der bislang erfolgsverwöhnte Konquistador eine große Expedition nach Florida, scheiterte in vielerlei Hinsicht und zog eine Spur der Verwüstung durch den Süden Amerikas.
Rezension von Carsten Otte.
Zsolnay Verlag, 543 Seiten , 26 Euro
ISBN: 978-3552072275  mehr...

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