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Hekabe, die letzte Königin Trojas, hat alles verloren: ihren Mann Priamos, ihrer 50 Kinder, ihre Stadt. In seinen Stücken „Die Troerinnen“ und „Hekabe“ hat der Tragödiendichter Euripides den Fokus des Trojanischen Krieges verschoben. Statt Heldenmythen zu erzählen, lenkte er den Blick auf die Opfer: die Frauen von Troja und die entrechtete Königin Hekabe.

Unter dem Titel „Hekabe - Im Herzen der Finsternis“ haben der Regisseur Stephan Kimmig und der Dramaturg John von Düffel am Deutschen Theater Berlin nun beide Stücke zusammen inszeniert. Entstanden ist ein Wortklangexperiment aus Schmerz, Ohnmacht und Wut, das sich ganz der Sprache widmet. Das beginnt vielversprechend, hält aber nicht, was es verspricht, findet Ina Beyer.

„Hekabe – Im Herzen der Finsternis“ von Homer/Euripides läuft noch bis zum 29. Dezember am Deutschen Theater Berlin.

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