STAND
AUTOR/IN

Audio herunterladen (7,2 MB | MP3)

Ein Kampf um Anerkennung

„Das soll kein Gegenentwurf zur heteronormalen Welt sein - queer ist eine Ergänzung“, sagt Martin Müller über die Fotoaktion ,,Queer ist nicht anti" in Heidelberg. Im Gespräch mit SWR2 bezeichnet der Mitgründer des Heidelberger Queer-Festivals den Kampf von queeren Menschen als „Kampf um Anerkennung“.

Zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans-Feindlichkeit berichtet Müller von „guten Reaktionen“ auf die Foto-Kampagne, die an 250 Plakatwänden in Heidelberg zu sehen ist: „Digital wird die Ausstellung tausend besucht.“ Den Erfolg begründet er damit, dass auf den Plakatwänden normalerweise Werbung zu sehen sei: „Da bleibt man erst mal stehen und überlegt.“

05-Nonkululeko-Dube-Simphiwe-Queer-Festival-Heidelberg-2020-Breaking-Gender-Stereotypes.jpg (Foto: Pressestelle, 05-Nonkululeko-Dube-Simphiwe-Queer-Festival-Heidelberg-2020-Breaking-Gender-Stereotypes.jpg)
Fotoaktion "Queer ist nicht anti" beim Queer-Festival Heidelberg Pressestelle 05-Nonkululeko-Dube-Simphiwe-Queer-Festival-Heidelberg-2020-Breaking-Gender-Stereotypes.jpg

Positive Aspekte des Queer-Seins sollen dargestellt werden

Man habe mit den Projekt nicht nur Leidensgeschichten vermitteln wollen, sondern auch positive Aspekte des Queer-Seins. „Empowerment (Ermutigung) ist für uns ein ganz wichtiger Aspekt“, so Müller. Zum Kampf für die Rechte von Homo-, Bi-, Inter- und Trans-Sexuellen betont Müller deren fortdauernde Unterdrückung. Das schließe Europa und Deutschland mit ein: „Auch in Deutschland nimmt die Hasskriminalität zu - wir sollten da sehr aufmerksam sein.“

Martin J.V. Müller ist Mitgründer und mit Dominic Hauser Organisator des Queer-Festival Heidelberg, das dieses Jahr zum 12.Mal stattfindet.

Gespräch Für Vielfalt und Sichtbarkeit – Markus Kellmann vom queeren Sportverein mvd Mannheim

Markus Kellmann engagiert sich für die 300 Sportler*innen des queeren Sportvereins mvd Mannheim. Dort trainieren Menschen jeglicher geschlechtlicher und sexueller Orientierung zusammen.   mehr...

SWR2 Tandem SWR2

Freiburg

Clubkultur Kleine Bühne, große Show: Der Freiburger Slow Club

Der Slow Club ist eine Institution in Freiburg: Seit 2010 in einer ehemaligen Autowerkstatt am Rande des Stadtteils Haslach untergebracht, gibt er einer vielfältigen, größtenteils linksalternativen und queer-feministischen Kulturszene ein Zuhause, ohne auf künstlerischen Anspruch zu verzichten.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

Gespräch „Mode und Geschlechteridentität“: Online-Diskussion stellt Stereotype infrage

,,Geschlechtsneutrale Mode“ oder auch „Unisex-Mode“ sei oft nur ein Trend und meist an Männermode orientiert, sagt Literaturwissenschaftlerin Maria Weilandt, die an einem Online-Podium zu „Mode und Geschlechteridentität“ teilnimmt. Mode sollte aber Grenzen überschreiten und Geschlechternormalitäten in Frage stellen.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

Gesellschaft #actout: Warum 185 Schauspieler*innen aus Film und Fernsehen jetzt gemeinsam ihr Coming-Out feiern

Ulrich Matthes ist dabei, Maren Kroymann und Ulrike Folkerts: 185 Schauspieler*innen aus Film, TV und Theater haben gemeinsam ihr Coming-out bekannt gegeben. Im Magazin der Süddeutschen Zeitung sowie auf Instagram und Twitter unter dem Hashtag #actout bekennen sie sich erstmals offen als lesbisch, schwul, bi, trans, queer, inter oder non-binär. Sie stoßen eine überfällige Debatte an.  mehr...

Zeitwort 10.12.1991: Rosa von Praunheim outet schwule Promis

„Ich wusste, das ist unanständig. Aber Kerkeling und Biolek haben später gesagt, dass sie befreit sind, dass das Versteckspiel vorbei ist“, sagte Rosa von Praunheim zu seinem Auftritt in der RTL-Talkshow „Der heiße Stuhl“. Vor laufender Kamera outete der Regisseur und Schwulenaktivist die beiden TV-Promis darin als homosexuell.  mehr...

SWR2 Zeitwort SWR2

STAND
AUTOR/IN