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Inititative „FÄN“ fordert mehr Nachhaltigkeit in der Schauspielkunst

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„Ein Künstler muss heute wissen, was es heißt, ‚grün‘ zu produzieren und Bühnenbilder zu entwickeln, die für unterschiedliche Produktionen benutzt werden können“, so Elisabeth Schweeger, Direktorin der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg, in SWR2. Sie ist Mitunterzeichnerin der Initiative FÄN (Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit), die für mehr Nachhaltigkeit sowohl bei den Förderstrukturen als auch bei den Produktionen für die Bühne einsetzt.

Dabei geht es einerseits darum, wie Klimaneutralität im Produktionsbetrieb und in der Spielplangestaltung, etwa durch mehr Wiederaufnahmen, erreicht werden kann.

Darüber hinaus wird aber auch die die Bedeutung der Kunst als Partnerin der Wissenschaft für die die Erprobung und Umsetzung nachhaltiger Lebensweisen in der Gesellschaft betont.

„Es ist hohe Zeit, die kulturellen Einrichtungen dazu zu befähigen, ihren Beitrag zur Bewältigung der Klimakrise dadurch zu leisten, dass sie mit Energie und Ressourcen angemessen umgehen“, heißt es in der Forderung des „Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit“, den „143 Stimmen aus Kunst, Wissenschaft und dem Dazwischen“ unterstützen.

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