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Das Theater Heidelberg erarbeitet gerade eine Neufassung des Stoffs um den „antiken Superstar Orpheus“, die Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen ansprechen soll. Orpheus hat als Sänger die Gabe, nicht nur Menschen und Tiere zu verzaubern – angeblich sollen sogar Steine erweicht worden sein. Doch schafft er es auch, seine geliebte Eurydike wieder aus dem Totenreich zu führen?

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In wenigen Lebensabschnitten hat die Musik so intensive Bedeutung für viele Menschen wie in der Jugend: Liebe, Traurigkeit, Wut und Mut junger Menschen spiegeln sich in der Musik, die sie hören. Das macht die Sänger-Tragödie in „Orpheus. Keine Angst“ zum idealen Stoff für ein spartenübergreifendes Musiktheater-Stück.

Mit viel Glitzer in die Unterwelt

Orpheus. Ohne Angst (Foto: Pressestelle, Susanne Reichardt )
Im Bild - Maria Haro Martin (Eurydike), Merit Eiermann (Orpheus) und Magdalena Wabitsch (Amor) Pressestelle Susanne Reichardt Bild in Detailansicht öffnen
Im Bild - Maria Haro Martin (Eurydike) und Merit Eiermann (Orpheus) Pressestelle Susanne Reichardt Bild in Detailansicht öffnen
Im Bild - Merit Eiermann (Orpheus) und Magdalena Wabitsch (Amor) Pressestelle Susanne Reichardt Bild in Detailansicht öffnen
Im Bild - Merit Eiermann (Orpheus Pressestelle Susanne Reichardt Bild in Detailansicht öffnen

Musikalisches Mixtape

Komponist und Arrangeur Michael Emanuel Bauer hat nicht nur eigene Songs für die Heidelberger Inszenierung geschrieben, sondern sich auch in mehreren Orpheus-Opern bedient. Das Handlungsgerüst wurde aus der Oper von Christoph Willibald Gluck übernommen, aber musikalisch mischen sich viele Stile.

Die Premiere für „Orpheus. Ohne Angst“ am Theater Heidelberg ist für den 30.10.2020 geplant, eine weitere Vorstellung für den 31.10.

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