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Sie ist die mit Abstand jüngste Gewinnerin des Friedensnobelpreises aller Zeiten. 2014 bekam Malala Yousafzai die Auszeichnung für ihr Engagement als Kinderrechtsaktivistin, das sie unerschrocken fortsetzte, nachdem sie ein Attentat der Taliban überlebte. Das Theater Trier inszeniert ihre Geschichte nun als Theaterstück für Schülerinnen und Schüler.

Malala - Theater Trier (Foto: Christoph Traxel, Theater Trier)
Aufführungsszene „Malala - Ein starkes Mädchen" am Theater Trier mit Davina Donaldson Christoph Traxel, Theater Trier

„Malala – Ein starkes Mädchen“ läuft am 25.9. und am 4.11. am Theater Trier.

Uraufführung „Die Lage“ von Thomas Melle am Schauspiel Stuttgart

Stuttgart gilt als eine der teuersten Städte in Deutschland – diese Situation spiegelt das Stück „Die Lage“ von Thomas Melle, das nun am Schauspiel Stuttgart uraufgeführt wurde. Gentrifizierung und Verdrängung stehen hier im Mittelpunkt. Für den Traum von den eigenen vier Wänden müssen sich die Interessenten im wahrsten Sinn entblößen. Aber: Figuren und Text zeigen eher Karikaturen und zu wenig Kontext.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

Theater „Herr Lehmann“ am Staatstheater Mainz: Nicht mehr als eine 80er-Jahre-Komödie

2001 landete Element-of-Crime-Sänger Sven Regener mit seinem Roman „Herr Lehmann“ auf der Bestsellerliste. Das Buch beschreibt das Leben im West-Berliner Kneipenmilieu kurz vor dem Mauerfall. Nun zeigt das Staatstheater Mainz eine Inszenierung des Kultbuches von Regisseurin Jule Kracht. Überzeugend dargestellt wird die Atmosphäre im Kneipen-Kosmos der späten achtziger Jahre. So tiefgründig wie der Roman ist das Theaterstück aber nicht.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

Theater „Die Liebe“ – Eindrückliche Performance zum Thema Migration an der Stuttgarter tri-bühne

Krieg, Terror und Tod – was Migranten erlebt haben, das inspirierte den libanesisch-kanadischen Autor Wajdi Mouawad. Dazu ein zorniges Gedicht der erst 22jährigen Londonerin Jasmine Lee-Jones, zum Thema Rassismus gegen schwarze Menschen. Beide Texte vereint die tri-bühne in ihrer Theaterperformance „Die Liebe“ zu einem nachdenklichen Stück über Migration und die Folgen. Geplant war das Stück im Rahmen der Verleihung des Europäischen Dramatikerpreises an Wajdi Mouawad, sowie des Nachwuchspreises an Jasmine Lee-Jones. Mit 100 000 Euro gilt die Auszeichnung als einer der am höchsten dotierten Preise für Dramatiker und Dramatikerinnen. Die Verleihung musste allerdings aufgrund der Corona-Pandemie kurzfristig ins nächste Jahr verschoben werden.  mehr...

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Theater Gelungene Romanadaption: „Späte Familie“ von Zeruya Shalev am Nationaltheater Mannheim

Es ist erstaunlich, wie gut Regisseurin Sandra Strunz den fast 600 Seiten langen Roman von Zeruya Shalev in ihrer Bühnenfassung in nur 90 Minuten zusammenrafft. Erzählt wird - mit allen Höhen und Tiefen - die Geschichte einer Frau, die sich von ihrem Mann trennt und hofft, nochmal neu anfangen zu können. In der Bühnenfassung von Sandra Strunz werde all‘ die widerstreitenden Gefühle deutlich, die Ella empfindet – gegenüber ihrem Kind und ihrem Exmann – und gegenüber sich selbst. Der Regie-Einfall, das Geschehen abwechselnd auf einer Filmleinwand und auf der Theaterbühne spielen zu lassen, hat unsere Theaterkritikerin allerdings nicht überzeugt. Denn die intensiven schwarz-weiß-Bilder auf der Leinwand stehlen den gespielten Szenen auf der Theaterbühne ihrer Meinung nach oft die Schau. Und bringen die Schauspielerinnen und Schauspieler außerdem in die missliche Lage, dass sie während der Filmsequenzen nicht wissen, was sie tun sollen und in sinnlosen Aktionismus verfallen. Im Großen und Ganzen aber eine gelungene, eigenständige Romanadaption – mit einem spielfreudigen Ensemble nach einer langen Theaterpause!  mehr...

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