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Die White-Wall-Oper ermöglicht in Corona-Zeiten, Bühnenbilder unaufwendiger gestalten zu können. Auf eine große weiße Wand, teilbar und mit Türen und Fenstern, können Künstlerinnen und Künstler ganz unterschiedliche Bilder und Videos projizieren. Am Nationaltheater Mannheim kann man dieses Bühnenkonzept jetzt erstmals erleben, bei der Premiere von Mozarts „Zauberflöte“.

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„Die Zauberflöte“ hat am 22. September am Nationaltheater Mannheim Premiere und läuft bis zum 25.12.

„White Wall-Oper“ am Nationaltheater Mannheim

„White Wall-Oper“ am Nationaltheater Mannheim (Foto: Pressestelle, Nationaltheater Mannheim / Katrin Bethge)
Das Bühnenbild am Nationaltheater Mannheim als Schachbrett, ... Pressestelle Nationaltheater Mannheim / Katrin Bethge Bild in Detailansicht öffnen
... Zimmer, ... Pressestelle Nationaltheater Mannheim / Katrin Bethge Bild in Detailansicht öffnen
...Wasser, ... Pressestelle Nationaltheater Mannheim / Katrin Bethge Bild in Detailansicht öffnen
...Tempel, ... Pressestelle Nationaltheater Mannheim / Katrin Bethge Bild in Detailansicht öffnen
... oder Feuer. Pressestelle Nationaltheater Mannheim / Katrin Bethge Bild in Detailansicht öffnen
Projektionskünstlerin Katrin Bethge bei der Arbeit. Bild in Detailansicht öffnen

Theater Gelungene Romanadaption: „Späte Familie“ von Zeruya Shalev am Nationaltheater Mannheim

Es ist erstaunlich, wie gut Regisseurin Sandra Strunz den fast 600 Seiten langen Roman von Zeruya Shalev in ihrer Bühnenfassung in nur 90 Minuten zusammenrafft. Erzählt wird - mit allen Höhen und Tiefen - die Geschichte einer Frau, die sich von ihrem Mann trennt und hofft, nochmal neu anfangen zu können. In der Bühnenfassung von Sandra Strunz werde all‘ die widerstreitenden Gefühle deutlich, die Ella empfindet – gegenüber ihrem Kind und ihrem Exmann – und gegenüber sich selbst. Der Regie-Einfall, das Geschehen abwechselnd auf einer Filmleinwand und auf der Theaterbühne spielen zu lassen, hat unsere Theaterkritikerin allerdings nicht überzeugt. Denn die intensiven schwarz-weiß-Bilder auf der Leinwand stehlen den gespielten Szenen auf der Theaterbühne ihrer Meinung nach oft die Schau. Und bringen die Schauspielerinnen und Schauspieler außerdem in die missliche Lage, dass sie während der Filmsequenzen nicht wissen, was sie tun sollen und in sinnlosen Aktionismus verfallen. Im Großen und Ganzen aber eine gelungene, eigenständige Romanadaption – mit einem spielfreudigen Ensemble nach einer langen Theaterpause!  mehr...

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Oper „Boris Godunow“ in Zürich – Oper mit Corona-tauglichem Spezialkonzept?

Das Opernhaus Zürich startet die neue Spielzeit mit einer aufwändigen Produktion von Mussorgskis „Boris Godunow“: Chor und Orchester werden live zugespielt. Barrie Kosky inszeniert im Archivraum der Geschichte und Kirill Karabits durchleuchtet feinsinnig die Partitur.  mehr...

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