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Der Shutdown hatte den Schauspieler Tino Leo voll erwischt. Von einem Tag auf den anderen brachen alle Aufträge weg. Dabei war er breit aufgestellt und verdiente sein Geld auch als Autor, Sprecher oder Coach. An dieser desolaten Situation wird sich auch bis zum Frühjahr nichts ändern. Trotzdem fasst der junge Schauspieler wieder Mut.

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Vor der Krise trat Tino Leo regelmäßig an Schulen auf, unter anderem mit einer Ein-Mann-Version des Nibelungen-Liedes. Das wurde zuerst durch den Schul-Shutdown und dann durch die Hygiene-Vorschriften unmöglich gemacht. Aber auch die kleinen Theater, Museen oder Bibliotheken, in denen Leo sonst auftrat, konnten ihm keine Auftritte mehr vermitteln. Damit war sein Einkommen von einem Tag auf den anderen weggebrochen.

Tino Leo (Foto: T. Silz/ Landtag Rheinland-Pfalz)
Tino Leo bei einem Auftritt im Landtag Rheinland-Pfalz T. Silz/ Landtag Rheinland-Pfalz

„Ein Tropfen auf den heißen Stein“ seien die Arbeitsstipendien des Landes Rheinland-Pfalz gewesen. Doch Tino Leo wagt nach monatelanger Zwangspause wieder etwas optimistischer in die Zukunft zu blicken: Inzwischen sind seine ersten Aufträge als Histotainment-Autor für 2021 und 2022 eingetrudelt – dabei wird die Geschichte einer Stadt oder eines Bauwerks in Theaterform erzählt.

SWR-Kulturschwerpunkt am 17. und 18. Oktober #Zusammenhalten für die Kultur bei SWR2

Die Corona-Krise ist für Künstler*innen und Kultureinrichtungen eine existenzielle Bedrohung. SWR stärkt der Kulturszene mit der Aktion„#Zusammenhalten für die Kultur“ den Rücken und macht auf die Situation der Künstler*innen aufmerksam.  mehr...

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