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Das Staatstheater Mainz zeigt die Choreografie „Ikarus“ von Felix Berner. Das neue Tanzstück ist für Zuschauer*innen ab 12 Jahren geeignet und thematisiert essentielle Themen und große Lebensfragen: Wie wichtig ist das Scheitern, wie kann man aus Fehlern lernen und wie fühlt es sich an, eigene Entscheidungen zu treffen.

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Der Choreograf Felix Berner, der bei namhaften Choreografen wie Pina Bausch, Sharon Eyal oder Jan Pusch tanzte, hat zusammen mit sechs Tänzern das Stück „Ikarus“ kreiert. Beim Bewegungen entwickeln etwa seien sie gemeinsam nach einem Assoziationsprinzip verfahren.

Sich trauen heißt auch den Absturz riskieren

Ikarus am Staatstheater Mainz (Foto: Pressestelle, Andreas Etter, Staatstheater Mainz)
Marie-Lou Lagrange, Jorge Soler Bastida Pressestelle Andreas Etter, Staatstheater Mainz Bild in Detailansicht öffnen
Ikarus-Ensemble Pressestelle Andreas Etter, Staatstheater Mainz Bild in Detailansicht öffnen
Anna Raiola Pressestelle Andreas Etter, Staatstheater Mainz Bild in Detailansicht öffnen
Ikarus-Ensemble Pressestelle Andreas Etter, Staatstheater Mainz Bild in Detailansicht öffnen
Ikarus-Ensemble Pressestelle Andreas Etter, Staatstheater Mainz Bild in Detailansicht öffnen
Ikarus-Ensemble Pressestelle Andreas Etter, Staatstheater Mainz Bild in Detailansicht öffnen
Ikarus-Ensemble Pressestelle Andreas Etter, Staatstheater Mainz Bild in Detailansicht öffnen

Die Tänzer*innen bewegen sich auf einem Boden, der den Himmel darstellt – jeder falsche Schritt kann abseits der Wolke in den Abgrund führen. In der Choreografie wird damit das Verhältnis von Höhenflug und Bruchlandung untersucht – was auch im Tanz regelmäßig eine Rolle spiele, so Berner: „Das ist der Moment wo man als Tänzer feststellt, dass der eigene Körper Grenzen hat.“ Diese und andere Erfahrungen von Tänzer*innen und Choreograf seien in das Stück eingeflossen.

Ikarus am Staatstheater Mainz (Foto: Pressestelle, Andreas Etter, Staatstheater Mainz)
Ikarus-Ensemble Pressestelle Andreas Etter, Staatstheater Mainz

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