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Wegen ausfallender Konzerte und Veranstaltungen rechnet das Festspielhaus Baden-Baden für dieses Jahr mit einem Verlust zwischen vier und acht Millionen Euro, so Intendant Benedikt Stampa in SWR2.

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Man stehe bereits in Verhandlungen mit dem Land Baden-Württemberg über einen „verlorenen Zuschuss“. Oster-, Pfingst- oder Sommerfestspiele seien großangelegte Veranstaltungen, die sich nicht eben umplanen ließen. Benedikt Stampa: „Wir sind ein Festspielhaus, das auf Veranstaltungen dieser Größe einfach angewiesen ist.“

Zugleich verfüge das Festspielhaus nicht über ein eigenes Ensemble, um gegebenenfalls andere Veranstaltungen durchzuführen. Wie andere Festspiele auch werde man bis zum Ende des Sommers letztlich geschlossen bleiben und für den Start im Herbst nach neuen Lösungen suchen. Bis dahin sei man zum Warten verdammt, „und Warten in der Kultur ist wirklich das Schlimmste, was man sich vorstellen kann“, so Stampa über die Situtation.

Anders als Kultureinrichtungen in staatlicher Trägerschaft oder selbständige Künstlerinnen und Künstler fällt das Festspielhaus Baden-Baden durch das Raster der derzeit verfügbaren staatlichen Unterstützungsmaßnahmen in Baden-Württemberg.

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