Bühne

Das Pathos des Gründungsvaters: Hugo von Hofmannsthals „Das Bergwerk zu Falun“ in Salzburg

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Tiefschürfend, pathetisch, düster: Hugo von Hofmannsthals „Das Bergwerk zu Falun“ ist harter Tobak für Theatergänger*innen. Dem Regisseur Jossi Wieler gelingt bei den Salzburger Festspielen dennoch eine sehenswerte Inszenierung.

Mit der nötigen Geradlinigkeit gehen die Schauspieler um André Jung den fast schon archaischen Text an und das bildgewaltige Bühnenbild bietet die visuelle Rahmung der Geschichte. Eine Verbeugung der Salzburger Festspiele vor einem ihrer Gründerväter sei die Inszenierung, findet Sven Ricklefs. Ein erneutes Wiedersehen mit dem Frühwerk Hofmannsthals müsse es aber nicht geben.

Salzburg

Festivalsommer Zum Auftakt der Salzburger Festspiele 2021

„Was wir einmal verlieren, das bekommen wir nicht wieder“, sagt Intendant Markus Hinterhäuser, der der Krise zum Trotz ein vitales Zeichen für die Kraft der Kunst setzen wollte. Deswegen gab es in diesem Jahr in Salzburg wieder ein volles Programm mit 168 Aufführungen aus Oper, Schauspiel und Konzert.  mehr...

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Bühne Mozarts „Don Giovanni“ bei den Salzburger Festspielen: Der Antimoralist

Am 26. Juli 2021 hatte bei den Salzburger Festspielen endlich die von 2020 verschobene Mozart-Oper „Don Giovanni“ in der Regie von Romeo Castellucci Premiere. Eine Inszenierung, die sicherlich Festspielgeschichte schreibt, meint Theaterkritiker Sven Ricklefs in SWR2.  mehr...

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Bühne Salzburger Festspiele: „Jedermann“ mit Lars Eidinger und Verena Altenberger

Seit 100 Jahren gehört der „Jedermann“ zum unvermeidbaren Inventar der Salzburger Festspiele. Hugo von Hofmannsthals „Spiel vom Sterben des reichen Mannes“ ist das Markenzeichen und die Cashcow des Festivals. Immer im Mittelpunkt des Interesses dabei: die Darsteller des Jedermanns und seiner Buhlschaft. Im ersten Jahr nach dem 100-jährigen Jubiläum gibt es nun mit dem Star der Berliner Schaubühne Lars Eidinger und mit der Schauspielerin Verena Altenberger ein neues Paar auf der Bühne vor dem Salzburger Dom.
Die kurzfristige Neuinszenierung von Michael Sturminger ist neu, anders und überraschend beeindruckend, meint Kritiker Sven Ricklefs. Mit der Wucht einer barock-bunten Truppe breche sie über die neue, sehr einfache Holzbühne herein und verleihe dem altbekannten Mysterienspiel mal tänzerische Leichtigkeit mal comichaft-verzerrten Witz.  mehr...

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