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Das Theatertreffen ist das Branchentreffen der deutschsprachigen Bühnenwelt. In diesem Jahr findet es virtuell statt: Online gezeigt werden sechs Inszenierungen für jeweils 24 Stunden. Auch gestreamt werden Inszenierungsgespräche und Diskussionen über digitale Praxis im Theater.

Dabei sind sich Regisseur*innen und Rezipient*innen einig: eine gelungene Allianz bilden Theater und Internet nach wie vor nicht. Theater lebt vom gemeinsamen Erleben im realen Raum, der Kunst des dort kreierten Augenblicks, der unmittelbaren Interaktion. Das kann das Internet nicht bieten. Und auch keine digitale Technik auf der Bühne.

Für viele junge Autor*innen oder Performer*innen ist der virtuelle Raum derzeit als Produktionsort reizvoll, Stichwort gemeinsames Arbeiten in Chats oder mit Videokonferenzen. Ästhetische Visionen für mögliche neue „digitale Erzählweisen“ aber schienen keine auf.

Fazit: Für den krisenbedingten Moment ist das Internet als einziges Schaufenster der Theater zur Publikumswelt hilfreich. Viel mehr aber auch nicht.

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