STAND

Von Bernd Künzig

Mit der düsteren Oper „Pelléas et Mélisande“ von Claude Debussy feierte Regisseur Barrie Kosky einen Erfolg, den er nun mit einer neuen Einstudierung am Mannheimer Nationaltheater wiederholt hat. Kosky präsentiert eine brillante Inszenierung der Oper „Pelléas et Mélisande“ von Claude Debussy – ein Wechselspiel von keuscher Liebe und Grausamkeit.

Die Familie als kleinste Terrorzelle: Kosky ist der kongeniale Regisseur für „Pelléas et Mélisande“, dieses Theater der Grausamkeit. Jede Geste, jeder Bewegungsablauf, jede noch so kleine mimische Bewegung ist perfekt kalkuliert. Er steht hier zu Recht für seinen Ruhm ein, derzeit einer der besten Regisseure für Sängerdarsteller zu sein.

Bühne Bilder zu Pelléas et Melisandé am Nationaltheater Mannheim

„Pelléas et Mélisande“. Oper von Claude Debussy in der Regie von Barrie Kosky am Nationaltheater Mannheim. Premiere am 25. Mai. Die nächsten Aufführungen am 29. Mai, am 2. und 8. Juni sowie am 14. Juli 2019.

STAND
AUTOR/IN