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Der Pfälzer Kabarettist Bernhard Weller, Teil des Duos „Spitz und Stumpf“, ist fast 300 km durch seine Heimat gewandert und hat KünstlerkollegInnen nach ihren Erfahrungen mit der Coronakrise befragt. Sein Ergebnis: alle fühlen sich abgeschnitten von der Solidarität der Gesellschaft.

„Besonders den Kleinunternehmern mit Auftrittsverbot geht es dreckig“, so Weller. Politiker sollten „diese seltsame Spezies Künstler“ erst mal kennenlernen, um zu begreifen, wie es ihnen in der Krise geht.

Kultur-Update: Zweite Corona-Welle Bund und Länder verlängern Teil-Lockdown: Kultureinrichtungen bleiben bis Ende Januar geschlossen

Geschlossene Bühnen, Kinos und Konzertsäle, verwaiste Museen, Kunsthallen und Clubs. Die Kulturbranche ist von den Corona-Maßnahmen besonders hart getroffen. Trotz der zugesagten finanziellen Unterstützung fürchten viele Kulturschaffende um ihre Existenz, fordern mehr Anerkennung und bessere Arbeitsbedingungen oder klagen gegen die Schließungen.  mehr...

Gespräch Satiriker Florian Schroeder bei „Querdenker“-Demo: Mit Hegel gegen Verschwörungstheorien

Als „ein Stück Aufklärung“ sieht der Satiriker Florian Schroeder seinen Auftritt bei der Stuttgarter „Querdenker“-Demo von Corona-Gegnern am 8. August . Er war eingeladen worden aufgrund seines neuen Programms, in dem er in die Rolle von Verschwörungstheoretikern schlüpft. Zunächst war die Stimmung euphorisch, doch als er sagte, dass es am besten sei , Masken zu tragen, „da kippte die Sache“, so Schroeder in SWR2.
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SWR2 am Morgen SWR2

Gespräch Moritz Neumeier über Kabarett und Corona

Moritz Neumeier über seine Corona-Strategien als Kabarettist.  mehr...

Gespräch „Hupen ist das neue Lachen“: Tobias Mann über Kabarett im Autokino

Es war schon ein „schräger Auftritt“, sein Auftritt in Autokinos in Rheinland-Pfalz, sagt der Kabarettist Tobias Mann. Aber es sei auch schön gewesen, weil er den Kontakt zum Publikum in den Zeiten des Corona-Shutdown sehr vermisst hatte. Durch Hupen oder Auf- und Abblenden gebe es auch im Autokino Möglichkeiten des Dialogs zwischen Kabarettist und Publikum. Insgesamt bräuchte die Kleinkunst-Szene aber in der Corona-Krise weitere Unterstützungen durch die Politik, beispielsweise eine Art Kurzarbeitergeld, eine Erstattung für ausgefallene Umsätze, meint Tobias Mann.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

Gespräch Heinrich del Core - Kabarett im Autokinoformat

Der italo-schwäbische Comedian aus Rottweil freut sich darüber, dass das kulturelle Leben, wenn auch unter Corona-bedingten Auflagen, endlich wieder Fahrt aufnimmt. Mit seinem Programm „Glück gehabt" tritt er auf dem Stuttgarter „Kulturwasen" auf. Dass Heinrich del Core mit seinen kleinen selbsterlebten Alltagsgeschichten dabei nicht direkt vor dem Publikum auf der Bühne steht, macht ihn nicht nervös. Ganz im Gegenteil. Für den unter anderem mit dem Baden-Württembergischen Kleinkunstpreis ausgezeichneten Kabarettisten ist es eine Herausforderung.  mehr...

SWR2 am Samstagnachmittag SWR2

Kleinkunst „Kabarett for Krise“: Das Mainzer Unterhaus startet eigene Youtube-Talkshow

Das Mainzer Unterhaus gehört zu den renommiertesten Kleinkunstbühnen in Deutschland. Seit wenigen Monaten leitet Stephan Denzer das Haus - Mit-Entwickler der ZDF heute Show. Corona hat nun viele seiner Pläne für das Theater durchkreuzt. Mit einer digitalen Talkshow unter dem Titel „Kabarett for Krise“ will Denzer das Publikum dennoch erreichen. Das neue Talk-Show-Format ist im Internet auf youtube abrufbar. Es gibt weder Publikum noch Gäste. Moderiert wird die Show von Moderatorin Patricia Küll. Während der jeweiligen Ausgabe im Netz wirbt die Kleinkunstbühne für eine Spendenaktion  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

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