Bühne Theresia Walser „Die Empörten“: Mutlose Inszenierung bei den Salzburger Festspielen

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Seit „empörte Bürger“ offen rechtsradikal agieren, ist „Empörung“ kein harmloses Wort mehr. Es steht für eine Emotionalisierung der Politik, die in ihrem Kern nichts anderes verfolgt als Ab- und Ausgrenzungen. Wie der menschliche Blick verloren geht und einem Tunnelblick des Hasses weicht, schildert Theresia Walser in dem „Die Empörten“. Die Uraufführung in der Regie von Burkhard Kosminski bei den Salzburger Festspielen lässt allerdings den Mut etwas vermissen.

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