Bühne Marion Brasch zum Mauerfall-Theaterprojekt an der Volksbühne Berlin: „Wir probieren's mit Spaß“

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Sendedatum
Sendezeit
6:00 Uhr
Sender
SWR2

Im Vorfeld der Feierlichkeiten zum 30. Jahrestag des Mauerfalls will das Theaterprojekt „Ost-Berlin - Revue einer verpassten Gelegenheit“ an die Großdemo gegen das SED-Regime am 4. November 1989 erinnern, ein Ereignis, an das sich heute kaum jemand mehr erinnert. Einen „post- und prärevolutionären Kessel Buntes“ nennt Marion Brasch diese Revue - in Anlehnung an die Unterhaltungsshow des DDR-Fernsehen. Die Schriftstellerin leitet gemeinsam mit Milan Peschel die Revue an der Volksbühne Berlin an.

„Wir probieren's mit Spaß“, so Brasch zum Versuch, die Gedanken von 1989 in die Gegenwart zu holen. Die Großkundgebung ist für die Macher der Revue ein Plädoyer für eine bessere DDR. Brasch sagt: „Es ging darum, die DDR zu reformieren, mit einer anderen Regierung. Es ging nicht darum, die Mauer weg zu demonstrieren“. Freilich habe eine Mehrheit der Bevölkerung dann etwas gewollt: Die D-Mark und Helmut Kohl.

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