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Charlie Parker, geboren am 29. August 1920 in Kansas City, gehört zu den bedeutendsten Musikern des 20. Jahrhunderts. Anfang der 1940er Jahre entwickelte er ein musikalisches Vokabular, das heute überall auf der Welt als Jazz gesprochen wird. "Bird" gilt als Wegbereiter des Modern Jazz; er hat den Bebop geprägt wie kein anderer Spieler.

Unser Charlie Parker Abend bringt Aufnahme-Juwelen des Improvisations-Genies. Wir fragen nach der Wirkung seiner Musik bis heute und folgen Parkers Spuren bis hinein in die Sounds von Hiphop, Rap und der Big-Band-Musik des 21. Jahrhunderts.

Charlie Parker - Stationen seines Lebens

Charlie Parker zum 100. Geburtstag

Parker, Charlie "Bird" (eigentl. Charles Parker Jr.); US-amerikan. Jazz-Saxophonist; Kansas City 29.8.1920 - New York 12.3.1955. Charlie Parker während eines Auftritts im New Yorker Jazzclub "Three Deuces" (72. West Avenue  52nd Street). Foto, ca. August 1947 (William P. Gottlieb). (Foto: picture alliance/akg-images)
Charlie „Bird“ Parker (eigentlich Charles Parker Jr.) wurde am 29.8.1920 in Kansas City geboren. Er begann mit elf Jahren, Saxofon zu spielen. Parker wurde bekannt als ein revolutionärer Altsaxofon-Spieler. picture alliance/akg-images Bild in Detailansicht öffnen
Parker spielte mit vielen bekannten Zeitgenossen, wie hier 1947 im New Yorker Three Deuces Club mit Tommy Potter, Miles Davis, Duke Jordan und Max Roach. Gemeinsam mit Dizzie Gillespie gilt Parker als einer der Erfinder des Bebop. Imago imago images / Cinema Publishers Collection Bild in Detailansicht öffnen
Nach Parkers Überzeugung sollte Jazzmusik nicht nur Begleitmusik zum Tanzen sein, sondern als eine eigene künstlerische Form wahrgenommen werden. Mitte der 40er Jahre gründete er zusammen mit Dizzy Gillespie eine innovative Bebop-Combo. Imago Courtesy Everett Collection via www.imago-images.de, HISL005 EC198 Bild in Detailansicht öffnen
Der Musiker starb bereits 1955 im Alter von 34 Jahren. Er hatte seit seiner Jugend Probleme mit Alkohol und Heroin — nach einem Autounfall wurde er von Schmerzmitteln abhängig. picture alliance/Glasshouse Images Bild in Detailansicht öffnen
Charlie Parkers turbulentes und tragisches Leben wurde von Clint Eastwood 1988 verfilmt. Forest Whitaker (Bild links) spielt in „Bird“ die Rolle des Saxofonisten. Dizzie Gillespie wurde von Sam Wright gespielt (Bild rechts). Imago imago images / Mary Evans Bild in Detailansicht öffnen
Auch in Robert Altmans Gangster-Thriller „Kansas City“ taucht Charlie Parker, gespielt von Albert J. Burnes (rechts), auf. Jazzmusik, genauer der Kansas City Jazz, spielt in dem Film parallel zur eigentlichen Handlung eine große Rolle. Altman veröffentlichte sogar einen Dokumentarfilm namens „Jazz 34“ mit allen Jazz-Szenen aus dem Spielfilm und Ausschnitten aus der Vorbereitung. picture alliance/Everett Collection Bild in Detailansicht öffnen
Die Stadt New York hat den Platz vor Parkers ehemaligem Wohnhaus nach dem Ausnahmemusiker benannt. Eine Schrifttafel erinnert an der 151 Avenue B im East Village an den berühmten Bewohner. Es ist ein typischer „Brownstone“, 1849 erbaut und wurde von 1950 bis 1954 zur Heimat Parkers. picture alliance/ZUMA Press Bild in Detailansicht öffnen
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