Hygieneforscher: Spülschwämme und andere Keimschleudern

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MODERATOR/IN
Nicole Köster
Moderatorin Nicole Köster aus dem SWR1 Team moderiert täglich ausßer samstags zwischen 10 und 12 Uhr die Sendung SWR1 Leute (Foto: SWR)

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Spülschwämme sind echte Keimschleudern

Spülschwämme in der Küche bieten ideale Brutplätze für Bakterien: In der Feuchtigkeit vermehren sich die verschiedensten Mikroben bestens. In einem Schaumstoffwürfel von 1 Zentimeter Größe sitzen bis zu 50 Milliarden Bakterien – über 360 verschiedene Bakterien-Arten kommen da zusammen! Aber auch mit einem ganz normalen Wischmopp verteilen wir milliardenfach Keime in der Wohnung.

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Mit Hygiene und Desinfektion Keime bekämpfen

Prof. Benjamin Eilts ist Hygieneforscher und forscht an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen in den Bereichen Reinigung, Lebensmittelhygiene, Textilhygiene und Desinfektion. In den Laboren der "Modellfabrik Sigmaringen" probieren Lehrende und Studierende neue Produkte aus. Die Idee dieser Modellfabrik: Zusammenarbeit mit der Industrie, um Innovationen voranzutreiben.

Ob dort schon Alternativen für die "Keimschleuder Spülschwamm" entwickelt werden und wie wir dafür sorgen, dass unser Essen in der Küche keimfrei bleibt, das verrät Prof. Benjamin Eilts.

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Auch wenn alles blitzt und blinkt, eine Küche ist deshalb noch lange nicht keimfrei. Schlechte Hygiene oder Unachtsamkeit machen sie zum Tatort - und uns zu unfreiwilligen Komplizen von krankmachenden Keimen wie Salmonellen, Listerien oder EHEC.

Warum Sie rohes Fleisch nie waschen sollten

Selbst frisch vom Metzger ist Fleisch nicht keimfrei. Und gerade in Pandemiezeiten stellt sich einmal mehr die Frage, ob und wie Fleisch vor seiner Zubereitung gewaschen werden sollte.

Der Vormittag SWR1 Rheinland-Pfalz