Sonnensegel (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)

UV-, Sonnen- und Regenschutz

Sonnensegel: Darauf sollten Sie achten

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Wer für einen schönen Schattenplatz im eigenen Garten sorgen möchte, für den ist das Sonnensegel eine geeignete Möglichkeit. Wir verraten, worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Sonnensegelanbieter und -Varianten gibt es wie Sand am Meer. Planen Sie am besten im Vorfeld, wie viel Schattenfläche Sie sich wünschen und ob das Segel nur als Sonnenschutz dienen oder auch gegen Wind und Regen schützen soll.

Nur Sonnenschutz oder mehr?

Egal ob Terrasse, Sandkasten oder Balkon, Sonnensegel können sich sowohl frei stehend mit Stangen als auch wie eine Markise fest an der Wand montiert werden. Ihr großer Vorteil: Sie eignen sich als Schutz vor UV-Strahlung aber auch vor Wind und Regen, sofern sie wasserdicht sind und können ein echter Hingucker sein.

Ein wasserabweisendes Segel hat meist einen noch höheren UV-Schutz und ist enger gewebt. Natürlich gibt es auch die Variante mit imprägniertem Stoff, dieser ist jedoch weniger wasserfest und wird mit der Zeit wasserdurchlässig. Beide Varianten bestehen aus Polyester, das man in verschiedenen Farben erhält. Man sollte auch darauf achten, dass das Material reißfest, strapazierfähig und an den Ecken verstärkt ist. Die Verarbeitung sollte hochwertig sein. Im Lieferumfang sollten außerdem neben den benötigten Befestigungsseilen beziehungsweise Aufstellstangen zudem bestenfalls eine Aufbewahrungstasche enthalten sein.

Wasserfest oder -durchlässig: Was ist besser?

Das hängt vom Einsatzgebiet ab: Ein wind- und wasserdurchlässiges Sonnensegel hat in der Regel einen Lichtschutz von etwa 85 Prozent, die wasserfeste Variante einen Schutz von 95 Prozent. Gleiches gilt für den UV-Schutz. Der große Vorteil des wasserfesten Segels ist natürlich seine wasserabweisende Eigenschaft. Außerdem ist es dauerhaft farbstabil, meist aus einem hochwertigeren und engeren Polyestergewebe gefertigt und waschbar bis 40 °C.

Das durchlässige Pendant hat jedoch auch seine Vorteile: Beispielsweise bilden sich keine Wassersäcke auf dem Segel, da das Regenwasser einfach durchfließt. Es gilt zudem als besonders robust und kann dauerhaft eingesetzt werden.

Und wie viel Wind hält es aus?

Das liegt vor allem an der Qualität des Stoffes und an der Befestigungsart. Generell lässt sich sagen, dass an der Wand oder am Dach befestigte Segel stabiler und effektiver gegen Wind sind. Bei stärkerem Wind oder gar Sturm sollten Sonnensegel allerdings aufgerollt und fest verankerte Segel eventuell sogar demontiert werden.

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