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Vorhaben zum neuen Jahr 9 Gründe warum gute Vorsätze nicht gelingen

Mehr Sport, Abnehmen, nicht mehr Rauchen, mehr Zeit für den Partner und die Familie – gerne nimmt man sich für das neue Jahr immer etwas vor. Oft scheitern wir an den gesteckten Zielen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand, aber mit einfachen Tipps können Sie die Fallen für Ihre Vorsätze umgehen.

1. Will ich das wirklich?

Bevor Sie ein Ziel formulieren, überlegen Sie, woher der Impuls dafür gekommen ist. Setze ich mir ein Ziel, nur weil es an Silvester so üblich ist, sie es gerade im Radio gehört haben – oder weil ich es wirklich will! Ist das der Fall, sind Sie schon mal auf dem richtigen Weg.

2. Meine Ziele sind unrealistisch

Kann ich meine Ziele wirklich erreichen und müssen es gleich mehrere sein? Überlegen Sie, was wirklich möglich ist und ob Sie sich erstmal auf ein Ziel konzentrieren. Um das zu erreichen, setzen Sie sich Zwischenziele, sogenannte Meilensteine. Die bringen Sie Stück für Stück Ihrem eigentlichen Ziel näher und jeder "Meilenstein" motiviert zum Weitermachen.

3. Meine Ziele sind unverbindlich

Was passiert, wenn ich meinen Vorsatz nicht einhalte? Nichts! Vielleicht mal darüber nachdenken, ob ich mit meiner Zielvorgabe auch gleich festlege, was ich mache, wenn ich mein Ziel nicht erreiche. Und was passiert, wenn ich mein Ziel erreiche? Stellen Sie sich Ihre gewünschte Figur am Strand vor oder den Zustand, wenn Sie ohne zu Schnaufen in den fünften Stock laufen können – das hilft!

4. Meine Ziele sind nicht konkret

"Ich möchte unbedingt abnehmen!". Bei diesem Ziel könnte es auch bedeuten "Ich möchte unbedingt 100 Gramm in 12 Monaten abnehmen". Der richtige Weg ist in diesem Fall: Legen Sie Gewicht und Zeitraum konkret fest – das hilft Ihnen bei der Umsetzung! Das Gleiche gilt natürlich auch für andere Ziele, wie "Ich mache mehr Sport". Besser "Ich mache in der Woche immer montags und freitags ab 18 Uhr Sport".

5. Meine Ziele sind negativ formuliert

"Du darfst kein Bier mehr trinken". So eine Vorgabe motiviert nicht und geben Sie es zu, jetzt denken Sie gerade an ein kühles Helles oder auch zwei. Forscher haben das Phänomen schon lange entdeckt: Wenn Sie nur fünf Minuten versuchen nicht daran zu denken, etwas zu essen oder zu trinken, werden sie es danach mit Sicherheit tun und dann noch in einem größeren Umfang.

6. Der Weg zum Ziel ist unbekannt

Das Ziel ist genau formuliert – aber wie erreiche ich es? Wenn Sie den Weg dorthin nicht kennen, holen Sie sich Hilfe. Das kann eine Laufgruppe in der Nachbarschaft sein für regelmäßige Bewegung oder das Abnehmprogramm Ihrer Krankenkasse.

7. Meine Ziele kennt niemand

Praktisch, denn wenn man sich an seine eigenen Vorgaben nicht hält, kann einem auch niemand Vorwürfe machen. Aber ein gewisser sozialer Druck kann Ihnen beim Einhalten Ihrer Vorsätze auch helfen – also reden Sie darüber mit Freunden und der Familie.

8. Ich belohne mich nicht

Top – ich habe in dieser Woche gleich dreimal Sport gemacht. Und weil ich ja abnehmen will, lass ich auch die Finger von den Süßigkeiten. Aber warum, denn ihr sportlicher Einsatz ist ein Grund zur Freude und ein Grund sich dafür mal zu belohnen, sei es mit einem kleinen Schluck Wein oder einem Stückchen Schokolade. Das motiviert und macht glücklich!

9. Gut zu wissen: Wir mögen keine Veränderungen

Das gilt ganz besonders für unseren inneren Schweinehund. Und der wird alles dafür tun, dass alles so bleibt, wie es ist. Wenn man das akzeptiert, weiß man, an welchem Punkt man dagegenhalten muss, um sein gestecktes Ziel zu erreichen.