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Mädchen in Bikini trinkt Wasser aus einer Flasche. Im Hintergrund brennt die Sonne vom Himmel.

Und es wird noch heißer ... So bleiben Sie auch bei 30 Grad cool

Heiß, heiß, heiß: In den nächsten Tagen soll es 30 Grad und mehr geben. Mit unseren einfachen Tipps lassen sich die heißen Tage gut ertragen.

Viel Trinken

Bei der Hitze ist es wichtig, für ausreichend Flüssigkeit zu sorgen. Mindestens zwei Liter Wasser pro Tag braucht man jetzt, um die Verluste zu ersetzen, bei körperlicher Anstrengung kann es deutlich mehr sein. "Büroarbeiter" schwitzen bei diesen Temperaturen rund drei Liter Flüssigkeit am Tag aus, Menschen, die im Freien arbeiten, kommen auf zehn bis fünfzehn Liter Schweiß pro Tag.

Körperwarme Tees

Dabei ist die Temperatur der Getränke nicht unwichtig. Wer bei großer Hitze zu kalt trinkt, der beansprucht seinen Körper über die Maßen. Versucht unser Körper doch, diese kalten Getränke auf Körpertemperatur zu bringen. Verträglicher sind zum Beispiel hand- oder lauwarme Tees. Hibiskus-, Zitronenverbene- oder Pfefferminztees wirken sogar leicht abkühlend.

Vor der Sonne schützen

Meiden Sie die pralle Sonne. Wer trotzdem raus muss, sollte lange Hemden und Hosen tragen und unbedingt eine Kopfbedeckung. Wo Kleidung nicht schützen kann, unbedingt ein Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor 30 verwenden. Auch Häuser und Wohnungen sollten gegen Sonneneinstrahlung abgeschottet werden. Außen angebrachte Jalousien, Roll- und Klappläden schatten die Zimmer am besten ab. Innenrollos oder Vorhänge können die Sonnenstrahlen erst abschirmen, wenn sie bereits in den Raum eingedrungen sind. Sie sollten zumindest helle oder metallbeschichtete Außenflächen haben, um die Strahlung möglichst gut zu reflektieren.

Abkühlung suchen

Eisstollen in Dornburg/Westerwald

Eisstollen im Westerwald

Wer keinen eigenen Pool im Garten hat, der kann sich im Schwimmbad erfrischen. Wir haben aber noch zwei Geheimtipps: Ein guter Ort zum Abkühlen ist der Eisstollen im Westerwald. Selbst bei über 30 Grad ist der Stollen gefroren - eine seltene geophysikalische Besonderheit. Duschen im Wald könnte auch helfen: Beispielsweise unter der einzigen historischen Walddusche Deutschlands. Die finden Sie im Wald bei Gleisweiler an der Südlichen Weinstraße.

Richtig Lüften

An sehr heißen Tagen sollte am besten nur nachts und in den kühleren Morgenstunden bei weit geöffnetem Fenster gelüftet werden. Tagsüber bleiben Fenster und Türen geschlossen. Vermeiden Sie Zugluft, sonst drohen ein steifer Nacken und gereizte Schleimhäute.

Trotzdem gut schlafen

Wer sich wegen der Wärme beim Einschlafen quält, dem empfehlen Experten vor dem Zubettgehen eine kühle Dusche. Trockenen Sie sich danach nicht ganz ab, sondern lassen Sie die Feuchtigkeit am Körper verdunsten. Außerdem empfiehlt sich ein leichter, luftiger Schlafanzug aus Naturfasern. Ventilatoren wirken erfrischend und lassen den Schweiß verdunsten. Hilfreich ist auch ein vor dem Ventilator platzierter Wäscheständer mit nassen Tüchern. Aber Achtung: Auch bei Ventilatoren drohen Nackenverspannungen und Erkältungen, wenn der Körper zu sehr auskühlt.

Gegen Hitze im Auto

An sehr heißen Sommertagen kann sich die Luft im Auto leicht auf über 60 Grad Celsius erwärmen. Aufgeheizte Fahrzeuge sollten deshalb vor Fahrtbeginn gut durchgelüftet werden. Bei eingeschalteter Klimaanlage sollte die Lüftung nach Fahrtatritt zunächst einige Zeit auf Umluft laufen. So kühlt das Fahrzeug schneller ab, weil keine warme Luft von außen zugeführt wird. Beim Parken hält ein Sonnenschutz an den Scheiben einen Teil der Hitze draußen. Lassen Sie auf keinen Fall Kinder oder Tiere im Auto zurück, auch nicht auf einem Schattenparkplatz.