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Ungewöhnlicher Fund

Tomaten-, Kürbis- und Melonenpflanzen im Rhein

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Direkt an der Mündung der Sieg haben Spaziergänger mehrere Wassermelonenpflanzen entdeckt. Der Clou dabei, die Pflanzen tragen gut zwei Dutzend Früchte.

Direkt an der Mündung der Sieg haben Spaziergänger mehrere Wassermelonenpflanzen entdeckt. Der Clou dabei, die Pflanzen tragen gut zwei Dutzend Früchte.

Wissenschaftler von der Uni Bonn können sich die Pflanzen nicht wirklich erklären, gehen aber davon aus, dass zumindest die größten Früchte noch fertig ausreifen könnten, bevor der vermutlich bald wieder steigende Wasserspiegel die Felder wegschwemmt.

Einige Kilometer stromaufwärts von der Siegmündung gedeihen auf den freiliegenden Ufersandbänken kleine Tomaten. Niemand hat sie gepflanzt, niemand kümmert sich um sie, dennoch dürften die ersten kleinen roten Früchte im Laufe der nächsten Tage erntereif sein.

Und es scheint als wäre auch der Kürbis inzwischen im ausgetrockneten Flussbett heimisch. Für die Wissenschaftler der Universität Bonn sind die Früchte im Rhein trotz allem ein Novum.

Zwar kenne man derartige Vorkommnisse aus südlichen Ländern, im Rhein sei dies jedoch eine Premiere, so ein Experte. Bleibt zu hoffen, dass die zarten Pflänzchen nicht von Vandalen zerstört oder zu früh von den zurückkehrenden Fluten des Rheines hinweggespült werden. Eine "Citrullus lanatus rhenum" - eine Rheinwassermelone - wäre nämlich durchaus eine kleine wissenschaftliche Sensation.