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Aber, jetzt mal im Ernst - so könnte man den Albumtitel "…But Seriously" von Phil Collins übersetzen und tatsächlich, es geht ungewöhnlich ernst zu auf Collins Album von 1989.

Dauer

Collins schaut auf die Welt und nennt die Probleme der ausklingenden 1980er beim Namen. Obdachlosigkeit in den USA, Apartheid in Südafrika und Bürgerkrieg in Nordirland.

Solche Probleme im seichten Collins Sound, geht das denn überhaupt?

Es geht, weil Collins auch in seinem Sound im Vergleich zum Vorgängeralbum "No Jackets Required" ernster und seriöser wird. Die Band gewinnt wieder die Oberhand über die Synthesizer und Collins holt sich sehr seriöse Unterstützung. Kollegen wie Eric Clapton, Steve Winwood, David Crosby und nicht zuletzt das Turbogebläse der Phenix Horns geben dem Album eine Menge zusätzlicher musikalischer Seriosität mit auf den Weg.

14 Millionen

Weltweit sechs Hitsingles, über vierzehn Millionen verkaufte Alben und eine Flut von Gold, Silber und Platin machen "...But Seriously" zum zweiterfolgreichsten Collins Album. Trotzdem lässt sich auch dreißig Jahre später noch trefflich streiten über Collins Sound, liebliche Melodien und sozialkritische Texte. Mehr dazu gibt’s im SWR1 Meilensteine Podcast.

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