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SWR1 Gartentipp Tipps für den Tomatenanbau

Schmecken Tomaten nicht besonders lecker, wenn sie aus dem eigenen Garten kommen? Wer im Spätsommer wunderbar süß-saftige Tomatenernten will, muss jetzt die Vorarbeiten machen. Was dabei zu beachten ist, haben wir SWR1 Gartenexperte Hans Willi Conrad gefragt.


Setzlinge oder Saatkörner?

Wer als Hobbygärtner spezielle Sorten heranziehen möchte, muss sich das entsprechende Saatgut besorgen. Wer es einfacher haben möchte, greift zu fertigen Setzlingen. Die Auswahl an verschiedenen Tomatensorten ist mittlerweile sehr groß.

Welche Sorten sind die besten?

Das ist eine reine Geschmacksfrage: Die besten Sorten sind die, die Ihnen persönlich auch am besten schmecken.

Anbau im Beet oder Topf?

Ganz wichtig ist: Bauen Sie Ihre Tomaten unter einem Dach an. Damit halten Sie Regen von den Tomaten ab - die Nässe ist die Hauptursache für die Kraut- und Braunfäule der Tomaten. Sollten Sie eine Schutzfolie oder -säcke benutzen, achten Sie darauf, dass sich dort keine Kondensflüssigkeit bildet. Regelmäßiges lüften ist dann das A und O. Alles andere - ob Beet oder Topf - ist eine Platzfrage. Als Minimum braucht eine Tomatenpflanze 20-30 Liter Grund in einem Gefäß.

Benötige ich einen Insektenschutz?

Darum müssen Sie sich keine Gedanken machen, denn Tomaten haben ganz wenige Fressfeinde. Es kann sich nur mal eine Blattlaus oder eine Raupe auf die Blätter verirren.