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Druckerpatronen sind teuer, benötigen bei der Herstellung und Entsorgung enorme Mengen an Energie und gelten damit als nicht besonders nachhaltig. Wir erklären Ihnen, wie Sie dafür sorgen können, dass Ihre Patronen besonders lange halten. 

Teure Tinte 

Tinte aus herkömmlichen Tintenpatronen ist teuer. Die Anbieter von Nachfüll-Tinten sprechen bei Original-Patronen von bis zu einem Euro pro Milliliter Tinte. Der Liter würde also rund 1.000 Euro kosten. Ein Grund mehr mit der Tinte möglichst sparsam umzugehen.  

Sparsame Schriftarten 

Nutzen Sie sparsame Schriftarten (Foto: SWR)

Verwenden Sie bei Dokumenten, die Sie ausdrucken möchten, möglichst sparsame Schriftarten. Je dünner das Schriftbild ist, desto weniger Tinte wird beim Druck selbst verbraucht. Als besonders sparsam gelten unter anderem die Schriftarten "Century Gothic" oder "Garamond", die in den meisten Office-Anwendungen vorhanden sind. 

Entwurfsmodus nutzen

Wer nur mal eben etwas zum einmaligen Lesen ausdruckt, der kann getrost auf den Entwurfsmodus wechseln. Bei einigen Druckern nennt sich dieses Feature auch "Spar-" oder "Eco-Modus" oder "-Mode". Dabei wird beim Druck entsprechend weniger Tinte verwendet. Legen sie am besten den Entwurfs-Modus in den Druckereinstellungen standardmäßig genauso fest wie den Ausdruck in schwarz-weiß. 

 Passendes Papier 

Fotodruck (Foto: dpa Bildfunk, Kai Remmers)
Fotodruck erfordert Spezialpapier Kai Remmers

Achten Sie beim Kauf von Druckerpapier darauf, dass es für Ihren Druckertyp geeignet ist. Meiden Sie zu billiges Papier. Damit stellen Sie sicher, dass Tinte oder Toner optimal vom Papier aufgenommen werden können und nicht zu viel Tinte verbraucht wird. 

Keine "Kombi-Patronen"

Schon beim Kauf eines Druckers können Sie dafür sorgen, dass Ihr Bedarf an Tintenpatronen niedriger ausfällt. Achten Sie darauf, dass das favorisierte Modell über separate Patronen für die vier Grundfarben verfügt. Geräte mit sogenannten "Kombi-Patronen", also Patronen, in denen die Farben Blau, Rot und Gelb in einer Patrone untergebracht sind, sind zwar in der Anschaffung meist günstiger, haben aber einen entscheidenden Nachteil: Ist eine der Grundfarben verbraucht, muss die ganze Patrone und damit auch der verbleibende Rest in den anderen Patronenkammern ersetzt werden.  

 Alternative: "Tank-Drucker"

Tinte nachfüllen an einem Canon-Drucker (Foto: Canon)
Inzwischen bieten fast alle Hertsteller so genannte "Tank-Drucker" an, die vom Nutzer problemlos selbst befüllt werden können. Canon

Inzwischen bieten einige Hersteller auch Tintenstrahl-Drucker an, die über fest verbaute und vom Nutzer leicht nachfüllbare Tanks verfügen. Die Anschaffungskosten sind zwar höher als bei vergleichbaren Patronen-Modellen, die Folgekosten sinken dafür aber deutlich. 

Schatten vermeiden 

Wer die Kopierfunktion eines Multifunktionsgerätes nutzt, der sollte immer auf eine geschlossene Abdeckklappe achten. So vermeiden Sie schwarze, besonders tintenintensive Ränder beim Ausdruck. Nutzen Sie beim Kopieren kleinerer Vorlagen neben der Vorschau- auch die Zoomfunktion. Wer sicher gehen möchte, keine schwarzen Ränder mitzudrucken, der scannt das Original am PC ein und schneidet schwarze Ränder per Software ab. Das spart extrem viel schwarze Farbe ein. 

Drucker abschalten

Wer seinen Tintenstrahldrucker nur selten nutzt, der sollte ihn bei Nichtgebrauch abzuschalten. Das bringt die Patronen in eine spezielle Position im Gehäuse, in der sie weniger austrocknen sollen. Viel-Druckern empfehlen Experten, den Drucker nur in den Standby-Modus zu versetzen. Das vermeidet die bei vielen Modellen übliche Spülung der Druckköpfe beim Einschalten. 

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