Entsorgung nach der Flut

Schadstoffe im Müll

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In den Flutgebieten türmt sich der Müll, Häuser wurden zerstört, Wohnungen und Keller geflutet. Kein Wunder, dass es jetzt viele Müllberge gibt. Und die sind eine wilde Mixtur mit jeder Menge Schutt, Schrott, Sperrmüll – und vielen Schadstoffen.

SWR-Umweltredakteurin Stefanie Peyk im Gespräch darüber, was Probleme machen könnte, wie Schadstoffe beseitigt werden können und ob eine Gefahr für die Bevölkerung besteht.

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Die wichtigsten Aussagen von SWR-Umweltredakteurin Stefanie Peyk:

  • In den Müllbergen kann alles stecken, ob Alt-Batterien, Spraydosen oder der Akku des E-Bikes. Viele Stoffe sind brennbar, giftig und sollten nicht in der Umwelt landen.
  • Aus den schädlichen Stoffen wird zunächst versucht Wert- und Schadstoffe rauszuziehen. Oft kann der Flutmüll aber nicht mehr getrennt werden.
  • Mülldeponien haben Sondererlaubnisse, um den Mix zu lagern und auch zu verbrennen. Wenn der Müll entzündliche Stoffe enthält, kann es zur Brandgefahr kommen.
  • Es wurde bereits gewarnt mit Wasser aus der Ahr zu putzen, weil das Wasser durch Heizöl oder Unrat verschmutzt sein kann.
  • Wer größere Mengen Chemikalien gelagert hat, sollte Feuerwehr oder THW informieren.

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