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SWR1 Hebt ab Luftaufnahme von Irrel

70 Jahre Rheinland-Pfalz - SWR1 hebt ab Irrel

Irrel ist ein Luftkurort im Eifelkreis Bitburg-Prüm im Naturpark Südeifel. Die Gemeinde lag im zweiten Weltkrieg nahe des Westwalls und wurde stark zerstört.

Wichtige Daten

Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Südeifel
Einwohner: 1508 (Stand: 31. Dezember 2015)
Stadtbürgermeister: Heinz Haas

Zu den touristischen Höhepunkten der Gemeinde zählen die Teufelsschlucht westlich von Irrel und die Irreler Wasserfälle im Nordwesten des Ortes. Durch den Ort fließen die Nims und die Prüm, welche südlich des Ortes in die Sauer mündet. Auf dem Katzenkopf gelegen ist das ehemalige Panzerwerk. Es wurde vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges als nördlichstes Panzerwerk des Westwalls gebaut. Heute ist der nahe Katzenkopfbunker als Museum eingerichtet.

Besonderheiten

Die katholische Kirche des Ortes "St. Ambrosius" wurde 1330 das erste mal urkundlich erwähnt. Im 16. Jahrhundert wurde sie durch einen gotischen Neubau ersetzt, der im zweiten Weltkrieg so stark beschädigt wurde, dass nur noch der Glockenturm erhalten werden konnte. Der Neubau von St. Ambrosius erfolgte in den Jahren 1961/62 im Stile der Nachkriegsmoderne. Im Innenraum des dreischiffigen Neubaus befinden sich viel Ausstattungsgegestände der alten Kirche u.a. der barocke Hochalter und die barocke Kanzel.

Daten

JahrGeschichte
714Erste urkundliche Erwähnung des Ortes Irrel als "Erle"
ab 1555als Besitzung der Abtei Echternach Teil des Herzogtums Luxemburg (Herrschaftsgebiet der Spanischen Niederlande)
ab 1714Übergang zu den Österreichischen Niederlanden
1795Übergang zum französischen Département des Forêts
1815Irrel wird nach dem Wiener Kongress Teil Preussens
1912Anbindung an das Eisenbahnnetz durch die Nims-Sauertalbahn (Stilllegung der Strecke 1988)
1938Bau des Westwalls
1944/45Zerstörung während des Zweiten Weltkrieges von Irrel (ca. 70 %)

Adresse der Verbandsverwaltung:
Pestalozzistraße 7
54673 Neuerburg
irrel-eifel.de

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