Diesel-Urteil in Mainz

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Verwaltungsgericht ermöglicht Fahrverbote ab April 2019

Das Verwaltungsgericht hat die Stadt Mainz wegen schlechter Luftqualität verurteilt. Geklagt hatte die Deutsche Umwelthilfe. Das Gericht betonte, die Stadt habe seit 2010 zugelassen, dass europäische Grenzwerte überschritten werden. Der Grenzwert für Stickoxyd liegt bei 40 Mikrogramm pro m3 Luft. Mainzer Meßstellen lagen teilweise über 50 Mikrogramm. Das Gericht hat nun Fahrverbote ab April 2019 ermöglicht, falls die Grenzwerte weiterhin nicht eingehalten werden. Eine mögliche Übergangsphase reicht bis September 2019.

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