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Probleme mit der Mückenbekämpfung aus der Luft Stechmücken-Plage erwartet

Experten erwarten in den nächsten Tagen eine Mückenplage. Die Larven konnten sich in den Rheinauen prächtig entwickeln, da die Mückenjäger ihre Hubschrauber nicht einsetzen konnten. Nun werden die Steckmücken schlüpfen und ausschwärmen.

Mückenfangen für die Wissenschaft

Mückenfangen für die Wissenschaft

Die Experten der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS) gehen davon aus, dass es ab Donnerstag in Rheinnähe soweit sein wird. Von der Stechmückenplage werden dann vor allem die Bewohner von Bingen, Ingelheim, Mainz oder Oppenheim betroffen sein. Doch alle anderen, die nicht am Rhein wohnen, sollten sich nicht zu früh freuen.

Eine Stechmücke kann an einem Tag bis zu einem Kilometer weit fliegen, wenn kein Wind weht. Wenn doch, kommt sie auch noch weiter. Wenn es viele Stechmücken gibt, fliegen sie kilometerweit ins Hinterland und suchen sich neue "Jagdgründe". Schließlich wollen die vielen Mücken satt werden. Sie haben keinen festen Standort, zu dem sie zurückkehren.

"Irgendwie werden alle betroffen sein"


Die Weibchen sind diejenigen, die stechen. Sie brauchen das Blut für die Produktion der Eier und diese legen sie im Wasser ab: Also in Regentonnen, vollen Gießkannen, in Gartenteichen, Wassertränken und in Bächen und die gibt es auch weit weg vom Rhein. Irgendwie werden wir in den nächsten vier Wochen alle von der Mückenplage betroffen sein, sagen die Experten voraus.

Weil ein Hubschrauber der (KABS) auf der Rheininsel Elisabethenwörth ausgebrannt und ein weiterer wegen eines Defekt ausgefallen war, konnten nur maximal 50 Prozent der Schnakenpopulation abgetötet werden. Die Mückenbekämpfer konnten dann nur noch zu Fuß entlang des Rheins die Mückenlarven bekämpfen. Voraussichtlich ab Ende dieser Woche will die KABS die Stechmücken auch wieder aus der Luft bekämpfen.