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Nach dem Fund von gehackten Daten Bin ich ein Hacker-Opfer?

Seitdem im Internet ein gewaltiger Datensatz mit gestohlenen Log-in-Informationen aufgetaucht ist, sind viele Menschen beunruhigt. Gefunden wurden mehr als 770 Millionen verschiedene E-Mail-Adressen und über 21 Millionen Passwörter, die im Klartext lesbar sind.

Symbolfoto Datensicherheit- massiver Hackerangriff auf Politiker und Prominente

Symbolfoto Datensicherheit- massiver Hackerangriff auf Politiker und Prominente

Der mittlerweile gelöschte Datensatz bündele Informationen "aus vielen einzelnen Datendiebstählen und Tausenden verschiedenen Quellen", so der australische Entdecker der gehackten Daten und IT-Sicherheitsexperte Troy Hunt. Betroffen sind Internetnutzer weltweit - darunter auch Anwender aus Deutschland.

Adressen-Check

Wer überprüfen will, ob seine E-Mail-Adresse in der Sammlung auftaucht, kann Hunts Dienst haveibeenpwned.com nutzen. In der Datenbank wird die Adresse mit abermillionen Informationen aus Datenlecks abgeglichen. Er habe auch die jüngsten Daten dort eingepflegt, erklärte Microsoft-Mitarbeiter Hunt.

Und wenn meine E-Mail-Adresse dabei ist? 

Der erste Schritt ist natürlich seine Passwörter zu ändern, sollte es bei der Abfrage zu einem positiven Ergebnis kommen. Wichtig dabei ist für verschiedene Accounts auch verschiedene Passwörter zu nutzen, die möglichst nichts miteinander zu tun haben*. Bei der Verwaltung der verschiedenen Passwörter helfen sogenannte Passwort-Manager.

Hacker benutzen gerne die Kombination aus E-Mail und Passwort, um sich auch auf anderen Seiten, wie zum Beispiel bei Facebook oder Amazon, einzuloggen. Dabei gleichen sie lange Log-in-Listen automatisch mit den Zugangssystemen ab.

Zusätzliche Sicherung

Sollte der Betreiber einer Seite eine Zwei-Faktor-Authentifizierung anbieten, nutzen Sie sie. Zusätzlich zum Passwort kommt es beim Einloggen zu einer weiteren Zugangsabfrage beispielsweise per SMS.

*Tipps für ein sicheres Passwort
Benutzen Sie in einer ungewöhnlichen und möglichst langen Reihenfolge von...
- Sonderzeichen, wie Dollar, Prozent, Plus oder Minus.
- Klein- und Großbuchstaben und Ziffern.
- Das Passwort soll mindestens acht Zeichen lang sein.