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"Geht nicht, gibt’s nicht", ist das Lebensmotto von Tom Belz. Obwohl er als Kind sein Bein verlor, ließ er sich durch nichts behindern: Er schmiss die Prothese in die Ecke, spielte Fußball, fuhr Fahrrad und erklomm auf einem Bein den Kilimandscharo.

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Der Kämpfer

Tom Belz war acht Jahre, als die Ärzte am linken Oberschenkelknochen einen bösartigen Knochentumor entdeckten. Nach etlichen Chemotherapien gab es keine andere Wahl: Sein Bein musste ihm bis zum Po abgenommen werden. Danach folgte ein weiteres Jahr auf der Kinderkrebsstation, viele Tränen, eine Prothese.

"Ich wollte mich nicht behindert fühlen"

Doch Tom wollte weder die Prothese, noch ein Fahrrad mit drei Rädern. Er wollte ein ganz normaler Junge sein. Deshalb machte er auf einem Bein das, was andere auf zwei machten und nahm jede sportliche Herausforderung an: Er surfte, machte beim 24-Stunden-Lauf mit, machte Bungee-Jumping. Als einbeiniger Schlagzeuger tourte er durch Europa, machte eine Ausbildung zum Erzieher.

Bergsteiger Tom Belz  (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Horst Galuschka)
Tom Belz Horst Galuschka

"Jeder hat seinen eigenen Kilimandscharo"

Die letzte Herausforderung, war die größte und vor allem höchste: Die Ersteigung des Kilimandscharo auf einem Bein und Krücken. Auch Tom Belz hatte kurz vorm Gipfel schwierige Momente. Geholfen hat ihm in solche Situationen sein eiserner Wille und Klaus Sieger - der Arzt, mit dem er befreundet ist, seit der ihn auf der Kinderkrebsstation betreute und der gemeinsam mit ihm auf den Kilimandscharo geklettert ist.

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