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Zahlreiche Menschen helfen im Norden von Rheinland-Pfalz gerade beim Aufräumen der Hochwasserschäden. Wir haben eine Arbeitsmedizinerin gefragt, wie man sich dabei vor Keimen schützen kann.

Die Schäden sind enorm und die Verwüstung ist riesig. Schlamm- und Matschberge türmen sich in den Orten, die das Hochwasser durchflutet hat. Seit Tagen sind Helferinnen und Helfer im Einsatz, um Menschen zu retten, Hilfsgüter zu bringen und die zerstörten Orte aufzuräumen.

Keime durch überspülte Abwassersysteme

Die Flut an Wassermassen hat vieles überschwemmt - auch die Abwassersysteme. Wir haben deswegen mit Wiete Schramm vom TÜV Rheinland gesprochen, wie man sich vor Ort vor gefährlichen Keimen schützen kann.

Schutz mit Handschuhen, Stiefeln und wasserabweisender Kleidung

Die Expertin vom TÜV-Rheinland sagt:

  • Bei überfluteten Abwassersystemen können vor allem Erreger übertragen werden, die zu Magen-Darm Erkrankungen führen können.
  • Helfer und Opfer sollten beim aufräumen deswegen unbedingt Handschuhe, Gummistiefel und Abwasser abweisende Kleidung tragen.
  • Weil schnell Schnittwunden auftreten können: Am besten noch schnell gegen Tetanus impfen lassen.

Das ganze Gespräch mit Wiete Schramm können Sie hier anhören:

Audio herunterladen (3 MB | MP3)

Das Interview führte Steffi Stronczyk.

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